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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Galizien

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Die  Jagd  auf  Rebhühner  ist  in  vielen  Gegenden,  vornehmlich  Westgaliziens  recht
ergiebig;  die  Wachteln  sind  seit  einigen  Jahren  nicht  mehr  so  zahlreich,  wie  früher.
Das  schöne,  zur  hohen  Jagd  gehörige  Federwild,  der  große  Trappe  findet  sich
in  Podolien  truppweise,  seltener  ist  der  Zwergtrappe;  der  Kranich  ist  auch  nicht  häufig.
Aus  der  großen  Gemeinschaft  des  Wasser-  und  Sumpfgeflügels  besitzt  Galizien
außer  den  als  seltene  Gäste  vorüberziehenden  Schwänen  und  Pelikanen,  Wildgänse
und  sehr  viele  Arten  Enten,  darunter  manche  nordische  Art,  wie  z.  B.  die  Eistauchente
s^uus  Klaeiuiis).  Der  weiße  Säger  (N6I-KU8  glbalius)  ist  im  Winter  sehr  häufig.  Unter

Fischdieb  auf  einem  Rohrfloß.

den  Seetauchern  erscheint  manchmal  der  große  Seetaucher  (Lol^iuduZ  Klaeialis),  mit
anderen  Möven  finden  sich  manchmal  als  seltener  Gast  die  Silbermöve  (Imrus
urAentakus)  und  die  Zwergmöve  (Uarus  inmutus).
Aus  der  Reihe  der  Stelzenfüßigen  sind  nicht  selten  der  große  und  der  kleine
Silberreiher,  seltener  der  weiße  Löffelreih  er  (Ulatuloa  tsueoroäia)  und  der  sch  Warze
Storch,  der  bei  uns  nistet.
Sehr  zahlreich  sind  die  verschiedenen  Brachvögel,  darunter  als  Seltenheit  der
Regenbrachvogel  (Xuirmnius  plrosopus),  verschiedene  Strand-,  Wasser-  und  Sumpfläufer,
  Rohr-  und  Wasserhühner,  wie  auch  die  drei  europäischen  Sumpfschnepfen.
            
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