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Die Jagd auf Rebhühner ist in vielen Gegenden, vornehmlich Westgaliziens recht
ergiebig; die Wachteln sind seit einigen Jahren nicht mehr so zahlreich, wie früher.
Das schöne, zur hohen Jagd gehörige Federwild, der große Trappe findet sich
in Podolien truppweise, seltener ist der Zwergtrappe; der Kranich ist auch nicht häufig.
Aus der großen Gemeinschaft des Wasser- und Sumpfgeflügels besitzt Galizien
außer den als seltene Gäste vorüberziehenden Schwänen und Pelikanen, Wildgänse
und sehr viele Arten Enten, darunter manche nordische Art, wie z. B. die Eistauchente
s^uus Klaeiuiis). Der weiße Säger (N6I-KU8 glbalius) ist im Winter sehr häufig. Unter
Fischdieb auf einem Rohrfloß.
den Seetauchern erscheint manchmal der große Seetaucher (Lol^iuduZ Klaeialis), mit
anderen Möven finden sich manchmal als seltener Gast die Silbermöve (Imrus
urAentakus) und die Zwergmöve (Uarus inmutus).
Aus der Reihe der Stelzenfüßigen sind nicht selten der große und der kleine
Silberreiher, seltener der weiße Löffelreih er (Ulatuloa tsueoroäia) und der sch Warze
Storch, der bei uns nistet.
Sehr zahlreich sind die verschiedenen Brachvögel, darunter als Seltenheit der
Regenbrachvogel (Xuirmnius plrosopus), verschiedene Strand-, Wasser- und Sumpfläufer,
Rohr- und Wasserhühner, wie auch die drei europäischen Sumpfschnepfen.