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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Galizien

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Roheisen verarbeitende Eisenwerk in Pasieczna bei Nadwvrna. Die Hochöfen von Wxgierska 
Görka erzeugten im Jahre 1893: 34.811 Metercentner Gnßrvheisen im Werthe von 
228.573 Gulden, im Jahre 1895 dagegen nur 25.028 Metercentner im Werthe von 
158.520 Gulden, wovon 12.877 Metercentner auf die direct aus den Hochöfen Produeirte 
Gnßwaare entfallen und in zwei Cupolöfen wurden außerdem 49.570 Metercentner Guß' 
waare imWerthe von 411.431 Gulden erzeugt. Zn dieserProductivn wurden imJahre 189o: 
58.222 Metercentner ungarischer, schlesischer, galizischer, preußischer, russischer, schwedischer 
und spanischer Eisenerze verbraucht. Tie in Wxgierska Görka erzeugte Gnßwaare besteht 
größtentheils aus Wasserleitnngsröhren, Eiienöfen und Kochgeschirr, welche Gegenstände 
Das Erdlvachsbergwcrk zu BonMaw. 
infolge ihrer ausgezeichneten Qualität weit nach Westen und Osten abgesetzt werden. Das 
Blechwalzwerk in Obszar beiSaybusch verfertigt eiserne und verzinkteBleche in verschiedenen 
Sorten; dazu wird das schlesische, in den Hütten von Trzyniec erzeugte Roheisen verwendet. 
Ebenfalls nur eine historische Bedeutung besitzt heute für Galizien die sehr alte, 
wenigstens bis in das Jahr 1598 zurück zu verfolgende Schwefelgewinnung in 
Swoszowice bei Krakau. Die der subkarpathischen Mioeänformation zugehörigen Schwefel 
erz führenden Mergel waren um die Mitte des XIX. Jahrhunderts Gegenstand eines 
regen und ausgedehnten ärarischen Bergbaues, und es gab um das Jahr 1800 Zeiten, wo 
Swoszowice den größten Theil des in Österreich erzeugten und verbrauchten Schwefels 
produeirte. Mit dem Augenblicke jedoch, als der viel billigere sieilianische Schwefel seinen 
Weg nach Österreich fand und in immer größeren Mengen auf den Markt kam, mußten
	        
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