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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Kärnten und Krain

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den Erwachsenen, so ist die nachträgliche Bräunung eines Theiles der Blonden nicht 
zu bezweifeln. Verglichen mit Kärnten nimmt der blonde Typus, trotzdem das ethnische 
Bild ein wesentlich geändertes ist, nur um 11 Procent ab. Der Procentsatz der Blond 
haarigen sinkt um 3 Procent, während die Blauäugigkeit um 2 2 Procent steigt. Die 
Grauäugigen nehmen um ein Geringes zu, und zwar von 34'7 Procent auf 35 6 Prvcent. 
Der Procentsatz der rein Blonden und der Lichthaarigen ist einerseits zu groß und die 
Typus einer Deutschen aus Kärnten. 
diesbezüglichen Unterschiede zwischen den Slovenen und den Deutschen Kärntens sind 
zu gering, als daß die Verhältnisse in Krain eine andere Auffassung zuließen als in 
Kärnten. Die unter den Krainer Slovenen vorkommende Abänderung der Haarfarbe 
spricht vielmehr gleichfalls dafür, daß die Slovenen, ähnlich den Deutschen Kärntens, 
Abkömmlinge einer ursprünglich durchwegs blond gewesenen Race repräsentiren und durch 
Kreuzung mit einem brünetten Volke die besprochene Abänderung erfahren haben. Die 
Zahl der Individuen mit dunkler Complexion (braune oder schwarze Haare, braune Angen) 
hat im Vergleiche mit Kärnten, was sehr bemerkenswerth zu seiu scheint, um 2'2 Proceut 
abgenommen, sie ist von 27'8 Procent in Kärnten ans 25'6 Procent m Kram gesunken, 
während innerhalb der dunklen Complexion der speciell schwarze Typus erheblich
	        
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