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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Kärnten und Krain

Landeswappen, Stadtwappen von Laibach Mid Richterstab des Laibacher Stadtrichters aus dem Jahre ldlw. 
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dauerte nur vom 29. Juli bis 25. August 1813. Denn inzwischen war Österreich in die 
Reihe der Bekämpfer Napoleons getreten und von allen Seiten waren die Kaiserlichen auch 
gegen das französische Kram im Anmarsch begriffe». Der Vicekönig Eugen Beauharnais 
eilte ans Italien herbei, um Jllyrien zu vertheidigen, allein da seine Truppen in Oberkrain 
zurückgedrängt, in Unter-, beziehungsweise Jnnerkrain aber bei St. Marein, bei Weichsel 
burg, Groß-Laschizh und Zirknitz geschlagen wurden, mußte er am 28. September Kram 
räumen und sich nach Italien znrückziehen. Die Kaiserlichen rückten vor Laibach und 
begannen am 4. October die Beschießung des Castells, dessen französische Besatzung Tags 
darauf eapitulirte. Freudigst begrüßt hielt am 13. October der zum Civil- und Militär- 
gonverneur Jllyriens ernannte Feldzeugmeister Freiherr von Lattermann seinen 
feierlichen Einzug in Laibach. Bei dem weiteren Gange der Kriegsereignisse war die 
Wiederherstellung der französischen Herrschaft in Kram ein Ding der Unmöglichkeit 
geworden, und schon am 12. Februar 1814, dem Geburtsfeste des Kaisers Franz, demnach 
vor dem formellen Abschlüsse des Friedens, wurde jener kaiserliche Adler, welcher unter 
Karl VI. auf der Fronte des Rathhauscs angebracht, zur Zeit der französischen Occupation 
abgenommen, vvn den treuen Laibacher Bürgern aber sorgfältig aufbewahrt worden war, 
unter großem Jubel der Bevölkerung feierlichst an seiner alten Stelle befestigt und darunter 
die Devise gesetzt: UXUU VIUX UUVUX XU6U84I0U XXTXUkl 
H4X6I86I ?. U.« Und dieser Doppelaar ist noch heutigentags am Laibacher Rathhause 
zu sehen als ein bedeutsames Wahrzeichen der milden, weisen und gerechten Regierung der 
Habsburger in Kram.
	        
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