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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Kärnten und Krain

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einflügelige Thür ist angelehnt, es sind Lente daheim. Über eine, zwei Stufen betreten wir 
das Vorhaus, welches die ganze Tiefe des Wohngebäudes einnimmt. Im Winkel an der 
gegenüberliegenden Wand ist vor der Öffnung, welche zum Stubenofen führt, ein schmaler 
länglicher Herd, daneben an der Hinterwand ein großer eingemauerter Kessel zum Kochen 
des Schweinefutters, zum Einsieden der großen Wäsche und, falls das Obst gerathen, 
zum Brennen der Maische. Der große Speisekaften, in welchem die Hausfrau die Vorräthe 
für den täglichen Bedarf zur Hand hält, lehnt etwas weiter an derselben Wand. In der 
Ein Bauernhof au» dem oberen Savethal bei Radmannsdors. 
Nähe des Herdes hängt das Gerüst für die thönernen Schüsseln, auf einem Brette sind die 
schwarzen Kochtöpfe gereiht; im Winkel hinter der Thür lehnen Schaufeln, Feldhacken und 
anderes Geräthe. Ist nicht das ganze Vorhaus überwölbt, so muß wenigstens der Hintere 
Theil desselben der Feuersicherheit wegen ein Gewölbe haben. Links betreten wir die 
Stube zwei Fenster führen auf die Straße, zwei in den Hof; das Gitter aus Rhomben 
mit gewellten Seiten, die in den Winkeln durch Flachringe verbunden sind, ist in die 
äußere Fenstereinfassung aus Sandstein fest eingelassen. Im Winkel zwischen den Fenstern 
steht der große Tisch ans Ahornholz, dessen Weiße und Reinheit, der Stolz der Hausfrau, 
durch tägliches Waschen makellos erhalten wird. In der Tischlade ist Schwarzbrod und
	        
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