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Maler hervorgingen, von denen
wir mehr oder weniger gelungene
Gemälde, in verschiedenen Kirchen
Krams antreffen. Seine Bilder sind
besonders in Oberkrain sehr ver-v
breitet; zu den schönsten zählen das
heilige Abendmahl und die heilige
Katharina, beide Altarbilder in der
Stadtpfarrkirche in Krainburg.
Andreas Herrlein, der Begründer
der Zeichenschnle in Laibach,
ragte besonders hervor als
Porträtmaler. Von seiner Hand gemalte
Porträts trifft man in vielen
Schlössern Krams. Noch ein anderer
Maler war in dieser Periode sehr
bekannt, nämlich der taubstumme
Potocnik; auch seine Bilder sind in
Kram sehr häufig. In den Tagen
des Laibacher Congresses (1821)
ließ der Kaiser Alexander I. ein
Altarbild für seine Privatkapelle
von Potocnik malen. Alle fremden
Künstler aber, von denen wir in
dieser Zeit nennenswerthe Arbeiten
finden, übertrifft der „Kremser
Schmidt". Sein Einfluß auf die
Malweise der krainischen Maler
war geradezu epochemachend. Die
Kirche von Michelstütten hat sieben
Altarbilder von dem Meister.
Etwas Schöneres als diese sieben
Bilder wird man im Fache der religiösen
Malerei in Kram nirgends
beisammen finden. Die Landschaftsund
Genremalerei ist in dieser
Portal zu Dwor.