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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Kärnten und Krain

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wir  mehrere  Bilder  in  unseren  Kirchen.  Hübsche  Altar-  und  Fahnenbilder  des  Pfarrers
H.  Dejak  kommen  besonders  in  Jnnerkrain  häufig  vor.  Recht  fleißig  arbeitet  der  Autodidakt
M.  Kozelj.  Seine  Fahnenbilder,  Kreuzwegstationen,  meistens  Copien  nach  Führich,  sind
in  Kram  und  in  den  benachbarten ­
  Landern  sehr
verbreitet.  —  Hervorragende ­
  Sculpturwerke
sind  im  Beginn  dieses
Jahrhunderts  nicht  zu
verzeichnen;  Robba  und
Mislej  fanden  keine
ebenbürtigen  Nachfolger. ­
  Zwar  wurden  in
mehreren  Kirchen  neue
Holzaltäre  im  Barockstil
errichtet,  aber  sowohl
die  Architektur  des  kolossalen ­
  Aufbaues,  als
auch  die  Scnlptnr  der
Statuen  stehen  unter
der  Mittelmäßigkeit.  Es
arbeiteten  meistens  nur
Autodidakten,  denen  es
an  Schulung  und  Fertigkeit ­
  fehlte,  ihren  Gestalten ­
  eine  edlere  Form
zu  geben.  Einen  neuen
Aufschwung  nahm  die
Scnlptnr  um  die  Mitte
Miniatur  von  Simon  Wolfgang  Grahvver  (17S4).  dieses  JabrlMNderts

Durch  eigenen  unermüdeten  Fleiß  und  fortgesetztes  Studium  brachten  es  besonders
Matthäus  Tome  und  Ignaz  Thoman  so  weit,  daß  sie  wahre  Kunstwerke  schaffen  konnten.
Ein  solches  Kunstwerk  von  der  Hand  des  letzteren  Meisters  ist  der  gothische  Hochaltar  in
der  Kirche  zu  St.  Ruprecht  in  Unterkrain  ans  Nabresina-Kalkstein  mit  verschiedenfarbigen
eingelegten  Marmorsüllungen  und  die  Kanzel  in  der  St.  Jakobskirche  in  Laibach.  Sein
Sohn  Felix  Thoman  übertrifst  als  Kunststeinmetz  bedeutend  seinen  Vater.  Seine  Altäre
            
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