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Aus der Seisera.
hochinteressanten Punkte nach Tarvis zurttckkehren und von dort auf der meisterhaft
angelegten Kunststraße weiter wandern, gelangen wir nach Thörl und Magiern, wo sich
dann das bisher enge Thal ausweitet und wieder ein frisches geschäftliches Leben pulsirt.
Ruhig treibt die Gailitz, der wir von Tarvis aus gefolgt sind, ihre Wellen in die Gail
und bildet damit den Abschluß des Kanalthales, dieses an Naturschönheiten so überaus
reichen Fleckchens heimatlicher Erde.
Südöstlich von der Mündungsstelle der Gailitz in die Gail befindet sich der Hauptort
des unteren Gailthales, Arnoldstein, der durch seine freundliche Lage, das an historischen
Erinnerungen reiche Stift und das noch in den Ruinen kühn niederschauende Schloß unsere
Folie bildet. Hier im Angesicht einer entzückend schönen Gebirgswelt kämpfte fast gleichzeitig
mit Hensel in Talavai Hanptmann Hermann und fiel mit seinen Streitern für
das Vaterland, nachdem er mit seiner kleinen Schar, trotz des Bewußtseins gänzlicher
Jsolirtheit, Wunder der Tapferkeit verrichtet hatte. Hier wie bei Talavai verkündet ein
Denkmal mit dem sterbenden Löwen den Heldenruhm der braven Söhne Österreichs.
Nicht mit Unrecht hat man diesen in den Franzosenzeiten so viel umstrittenen Punkt die
kärntnischen Thermopylen genannt. Wenn wir von diesem geschichtlich und landschaftlich