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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Das Küstenland (Görz, Gradiska, Triest und Istrien)

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nach dem Landestheil, den sie bewohnen, die verschiedensten Berufszweige pflegen. Land- 
und Forstwirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie, Schiffbau, Fischerei und Bergwesen 
greifen hier ineinander und ließen ein Volk reifen, welches geistig und körperlich anderen 
Bewohnern der Monarchie in keiner Weise nachsteht. Thatkräftig nach jeder Richtung für 
das äußerliche Leben eintretend, gestählt durch ein fortwährendes Ringen mit der Natur, 
haben aber auch die Products des Geistes den alten Spruch wahr gemacht: in einem 
gesunden Körper wohnt auch eine gesunde Seele. — Die Schöpfungen auf dem Gebiete 
Tlipus eines Friaulers. 
der bildenden Kunst, der slavischen und italienischen Literatur, die Erfindungen, welche 
Handel, Schiffbau u. s. w. zu Tage förderten, liefern hierfür die besten Beweise. 
Görz und Gradiska. — In diesem Lande stoßen die drei Hanptvölker Europas, 
Slaven, Romanen und Germanen, aneinander. Die Majorität der Bevölkerung (63 Pro 
cent) besteht aus Slovenen, 36 Procent sind italienisch-ladinisch und nur 1 Procent deutsch. 
Während die ersteren ihren nachbarlichen Stammesbrüdern gleichen, fällt es bezüglich 
des romanischen Theiles der Bevölkerung, der größtenteils. dem friaulischen Stamm 
angehört, einigermaßen schwer, ganz verläßliche Zahlen zu liefern, zumal als derselbe in 
den Publicationen über die Augen- und Haarfarbe der österreichischen Schulkinder, ferner 
in den Werken, welche aus den Körperwuchs Rücksicht nehmen, nicht gesondert betrachtet 
wird. Die Friauler bilden einen kräftigen Menschenschlag. Man begegnet unter ihnen
	        
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