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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Das Küstenland (Görz, Gradiska, Triest und Istrien)

vielfach einem mittelgroßen, breitschulterigen, brünetten Typus, der durch das dunkle 
Colorit der zugleich besonders reich entwickelten Behaarung auffällt. Auch die Augen 
zeigen vielfach die glühend braune Färbung wie bei anderen Romanen und die Haut ist 
nicht selten bronzirt. Wahrscheinlich repräsentirt der eben geschilderte brünette Typus den 
Friauler reinster Form. Die vorkommenden Blonden hingegen sind offenbar ein fremdes 
Element, mit dem aber die Friauler schon intensiv durchsetzt sind, wie dies aus dem 
Typus einer Friaulerin. 
erwiesenermaßen vorkommenden Umschlagen der Hellen Cvmplexion in die dunkle klare 
hervvrleuchtet. Verglichen mit Kärnten haben die Reinblonden um lO, gegen Kram um 
8 Procent abgenommen. Die Brünetten sind von 27 und 25 Prvcent in Kärnten und Kram 
aus 34 Procent gestiegen und der schwarze Typus hat gegen Kärnten nm mehr als das 
Doppelte zugenommen, ist von 2'8 Procent in Kärnten und 44) Procent in Kram aus 
6'4 Procent gestiegen. 
Hinsichtlich der Schädelfvrm der Friauler zeigt das geringe, kaum verläßliche 
Materiale, welches bisher der Untersuchung zugänglich wurde, daß die Mehrzahl der 
Schädel (73 Procent) hyperbrachykephal und leptvprosop sind. 20 Procent gehören zur 
Gruppe der Brachykephalen und 7 Procent zu der der Mesokephalen. Unter diesen Formen
	        
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