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durch einige noch lebend vorhandene, wenn auch gipfeldürre Tannen bewiesen, deren
Erhaltung nur ihrem Standort auf unzugänglichen Felsen zu verdanken ist. Nach Anssage
der ältesten Gemeindeinsassen soll der Nadelholzwald bei einem im vorigen Jahrhundert
stattgehabten großen Brande zerstört worden sein.
Der westliche Abfall des erwähnten Gebirgszuges, welcher zu den Bezirken
Mitterburg und Pinguente gehört, ist nur in den oberen Theilen noch bewaldet, während
der untere, näher bei den Ortschaften gelegene Theil infolge rücksichtsloser Holz- und
Weidenutzung bereits stark verkarstet ist und nur durch einzelne vom Vieh verbissene
Gebüsche die einstige Bestockung erkennen läßt. Die Bewirthschaftung und Ausnutzung
jener Wälder (gleichfalls Buchen) war bis zu der in jüngster Zeit erfolgten Bestellung von
staatlichen Forstorganen eine ganz ungeregelte und der Willkür der Insassen überlassen.
Die Einführung eines systematischen Betriebes ist hier insoferne leichter durchführbar als
im Bezirk Castelnuovo, weil die Waldungen sich noch unvertheilt im Besitz der Gemeinden
befinden, wird aber anderseits durch den Mangel verläßlicher Gemeindewaldhüter erschwert.
Zur Gruppe der Gebirgswülder muß auch der 1.053 Hektar große Staatsforst
Dlettvo bei Klana gezählt werden, dessen Umwandlung aus Buchenwald in Nadelhvlzwatd
bereits zum größten Theil mittelst künstlicher Pflanzung durchgeführt wurde.
In der Region des Hügellandes befinden sich die Wälder zumeist im Privatbesitz
und sind vorherrschend mit weichhaarigen sommergrünen Eichen (tznoreus pnbWeons),
dann mit Zerreichen, orientalischen Weißbuchen (darpinns äuinansis), Hopfenbuchen und
Blumeneschen bestockt, wozu sich noch andere einzeln eingesprengte Holzarten gesellen, wie
die Steinweichsel (?runns Nallaled), deren Rinde jedoch nicht das den sogenannten
Badnerweichseln eigene Aroma besitzt, dann der Zürgelbaum, dessen Stocktriebe zu
Peitschenstielen verwendet werden. Die Rothbuche fehlt in dieser Zone, deren Klüna für
sie bereits zu warm und trocken ist. Diese meist unvollständig bestockten Waldungen
werden im Niederwaldbetrieb derart bewirthschaftet, daß die Eichen (IkAim nsra) im
Alter von sieben, die anderen Holzarten (io^na biarnm) im Alter von vierzehn Jahren,
das heißt bei jedem zweiten Abtrieb der ersteren zur Nutzung kommen, was darin seinen
Grund hat, daß die Eichen nur wenige, aber stärkere Stocktriebe Hervorbringen, während
die zahlreichen Loden der übrigen Holzarten einer längeren Zeit bedürfen, um verwerthbar
zu sein. Das dabei gewonnene Brennholz wird hauptsächlich nach Venedig ausgeführt,
welche Stadt ihren Bedarf zumeist aus Istrien bezieht, weßhalb auch die dort üblichen
geringen Dimensionen bei der Zubereitung des Holzes maßgebend sind; stärkeres Holz ist
wenig beliebt und Scheitholz nur an industrielle Anstalten (Glasfabriken rc.) verkäuflich.
Im Walde wird das Holz klafterweise geschlichtet und auch nach diesem Einheits
maß (pnsso) an die Holzhändler verkauft, welche dasselbe zu den Seehäfen führen, dort