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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Das Küstenland (Görz, Gradiska, Triest und Istrien)

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weiterführt, zunächst »vch Küstenausichten derselben Art, wie sie die Westseite geboten hat; 
die niederen Hügelrücken sind gekrönt rwn Befestigungen der verschiedensten Typen älteren 
und neueren Datums, und nachdem der Bereich dieser Werke hinter uns liegt, treten an 
ihre Stelle die Hügelvrte Prvnwntvre, Pomer, Medvlinv, Altnra, letzteres landeinwärts 
über dem kleinen Hasen vvn Badv, — der Mündung der Balle Badv, welche eine kürzere 
Parallel-Spalte des Arsa-Thals darstellt. 
Die unmittelbaren Ufergehänge dieser Strecke sind meist bebuscht und in kleineren 
vder größeren Entfernungen vom Lande liegen kleine immer niedrige Jnselchen zerstreut 
Am Arsa-Kanal bei Albona. 
die abwechselnd dein Rücken eines Delphins oder einer Schildkröte gleichen. In der Gegend 
vvn Caorano beginnt die Küste höher anzusteigen, man Passirt die Mündung des Oairala 
ciell' ^rsa. mit dem daran gelegenen Hafen von Carnizza; erst voll dem weit heraus 
ragenden Vorgebirge „Urrirka dem letzten Ausläufer des Monte Maggiore-Zuges, 
angefangen gewinnt die Ostküste ihren eigenthümlichen, von jenem der Westküste ver 
schiedenen Charakter. 
Der unmittelbare Küstensaum ist hier in der Regel nicht schroff abgebrochen, sondern 
es steigen allmälig große und kleine Klippen und Blöcke hintereinander auf, hinter denen 
300 bis 1.000 Meter hohe Gehänge empvrragen, durchfurcht Vvn bedeutenderen Thälern, 
welche sich bis zum Meer herabsenken. Strecken mit Kies- vder Sandstrand finden sich 
Küstenland und Dalmatien. 
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