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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Bukowina

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(41  Percent)  findet  sich  bei  ihnen  viel  häufiger  als  der  lichte  (25  Percent),  ohne  aber
die  Mischtypen  (34  Percent)  besonders  zu  übertreffen;  bei  letzteren  überwiegen  noch
immer  die  Personen  mit  dunklem  Haare.  Obwohl  die  Rumänen  vorwiegend  eine  weiße
Haut  besitzen,  kommen  doch  solche  mit  nicht  weißer  (44  Percent)  Haut  in  sehr  ansehnlicher
Menge  vor;  unter  diesen  gibt  es  viel  mehr  mit  gelblicher  (34  Percent),  als  mit  bräunlicher
Haut.  Eigenthümlicher  Weise  sind  diese  dunkelhäntigen  Rumänen  von  höherem  Wuchs
als  die  anderen.  Der  Kopfindex  beträgt  bei  24'5  Percent  der  untersuchten  Rumänen
weniger  als  82'9,  bei  23  Percent  derselbe  83'0  bis  84'9,  bei  52  5  Percent  derselbe  85'0
und  mehr.  Der  Kopf  ist  bei  mittlerer  Größe  sehr  breit,  brachykephal,  an  der  Basis  von
mäßiger  Breite;  das  Gesicht  im  Ganzen,  sowie  in  seinen  einzelnen  Abschnitten,  speciell
die  Stirne  und  das  Untergesicht,  nach  oben  und  nach  unten  mehr  verschmälert  als  bei  den
Ruthenen.  Die  Nasenwurzel  ist  schmal,  die  Nase  bei  mäßiger  Länge  und  Höhe  ebenfalls
schmal,  der  Mund  sehr  klein,  die  Ohrmuschel  klein.  Die  Rumänen  haben  einen  mäßig
langen,  dicken  Hals  und  bei  mittelgroßer  Schulterbreite  einen  umfangreichen  Brustkorb
von  ziemlicher  Breite  und  Tiefe,  mit  sehr  wenig  geneigter,  kurzer  Eingangsöffnung.  Durch
ihre  ziemlich  starke  Taille  erscheint  der  Rumpf  nach  abwärts  wenig  verschmälert.  Ihr
stark  geneigtes  Becken  ist  bei  mäßiger  Größe  schmal,  niedrig,  wenig  tief.  Die  Rumänen
besitzen  kurze  obere  Extremitäten,  mit  starken  mäßig  langen  Oberarmen,  dicken,  gegen  das
Handgelenk  wenig  verschmächtigten  Vorderarmen  und  mäßig  breiter  Hand;  Mittelfinger
und  Daumen  sind  von  mäßiger  Länge.  Ihre  ziemlich  langen  unteren  Extremitäten,  die
länger  als  die  oberen  sind,  haben  kurze,  dicke,  nach  unten  wenig  sich  verjüngende
Oberschenkel,  mäßig  starke  Knie,  lange,  an  der  Wade  ziemlich  dicke  Unterschenkel.  Die
Füße  sind  bei  mäßiger  Länge  und  Breite  sehr  hoch  und  dick.
Die  Ruthenen  der  Bukowina  sind  im  Durchschnitte  von  mittlerer  Statur  bei
mäßig  großem  Körpergewichte.  Der  Puls  ist  minder  lebhaft  als  bei  den  Rumänen.  Ihr
Haupthaar  ist  fast  ebenso  oft  dunkel,  als  lichtfarbig,  letzteres  viel  häufiger  als  bei  den
Rumänen.  Ihre  Augen  sind  viel  öfter  licht  als  dunkel  und  wie  bei  den  Rumänen,
vorwiegend  braun  und  grau.  Im  Ganzen  genommen  kommt  bei  denselben,  im  Gegensätze
zu  den  Rumänen,  der  lichte  Typus  etwas  häufiger  als  der  dunkle  vor,  doch  werden
beide  Typen  von  dem  Mischtypns  an  Zahl  übertroffen.  Ihre  Haut  ist  vorwiegend
weiß,  wenn  auch  nicht  selten  gelblich  und  bräunlich,  jedoch  seltener  als  bei  den
Rumänen.  Bei  38  Percent  der  Untersuchten  beträgt  der  Kopfindex  weniger  als  82'9,
bei  23  Percent  83  0  bis  84'9,  bei  39  Percent  85'0  und  mehr.  Der  Kopf  ist  mäßig  groß,
bei  mittlerer  Länge  etwas  schmäler,  daher  auch  minder  brachykephal,  als  jener  der  Rumänen,
an  der  Basis  ist  er  breit.  Das  im  Ganzen  und  in  einzelnen  Abschnitten  niedrige  Gesicht
hat  mäßig  hohe  Kiefer,  ist  nach  oben  und  unten  weniger  verschmälert  als  bei  den  Rumänen,
            
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