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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Bukowina

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erinnert, vorbei, gelangen wir in das Thal des Sereth, in welches ans dem Pruththal 
nicht blos die besprochene Reichsstraße, sondern auch der Schienenweg von Kuczurmare 
nach Hliboka und die von Kotzinan über Draczynetz nach Storozynetz gezogene ehemalige 
Etappenstraße führt. 
Sereththal. Die Quellen des Sereth liegen im Südwesten der dritten allgemeinen 
Erhebung des Landes, welche als secundäre Wasserscheide zwischen Sereth und Snezawa 
im eminentesten Zusammenhang mit den galizischen Karpathen sich befindet. So lange der 
Fluß den bachartigen Charakter trägt, zwängt er sich durch ein enges Thal, durch das sich 
Suczawa. 
nur mit Mühe die Fahrstraße windet. Trotzdem wurde auch noch der Schienenstrang 
hineingelegt, welcher Berhomet (ein Majoratsgut der Freiherren von Wassilko) mit Mezy- 
brody verbindet und fest an die Fahrstraße sich schmiegt, so daß diese beiden stellenweise 
kaum im Stande sind, sich auszuweichen. Zn beiden Seiten des kleinen Flusses stehen 
namhafte Berge,'die an Waldreichthum, Höhe und Massenhaftigkeit immer mehr gewinnen, 
je tiefer man in die Quellgegend des Flusses und seiner kleinen Nebenbäche dringt. Dort 
finden wir die Lvpuszna mit dem Trawien (1225 Meter), die Strimka (1356 Meter), 
die Fruntia (1073 Meter), den Wanezyn (1367 Meter), die Plesza (1329 Meter), den 
Sznrdyn (1307 Bieter), die Mvczarka wetyka (1004 Meter) u. a. Die Bewaldung ist 
hinsichtlich der Banmart keineswegs einheitlich; obgleich die Fichte vorherrschend ist,
	        
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