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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Bukowina

über die Bedeutung der Psychologie zur Förderung des religiösen Lebens (1888), und 
Dr. Toader Tarnavski über den traditionellen griechisch-orientalischen Kirchenbau und 
die innere Einrichtung der Kirche (1894) und über den Ritus bei der heiligen Taufe 
und Firmung (1895). Eine Dogmatik von dem im Jahre 1881 verstorbenen Professor 
Alexiu Comoroszan wurde von seinem Nachfolger und Schwiegersöhne Dr. Em. Vointzki 
(1887 bis 1889) gedruckt. Andere Werke, wie eine hebräische Grammatik von Professor 
Isidor Ritter von Ouciul; eine allgemeine Kirchengeschichte, eine Kirchenstatistik, die vier 
ersten Capitel der Fundamentaltheologie und eine Geschichte und Literatur des Systems 
der Dogmatik von Professor E. Popovici; eine Einleitung in die heiligen Bücher des 
neuen Testamentes und eine Geschichte des Canons des neuen Testamentes von Professor 
Vladimir V. de Repta; eine allgemeine und specielle Moraltheologie von Professor 
Dr. E. Vointzki; eine Pastoral-Hodegetik und eine Liturgik von dem Supplenten Dr. 
Toader Tarnavski; ein griechisch-orientalisches Kirchenrecht von Professor Konstantin 
Popovici junior und ein Ritualienbuch in zwei Abtheilungen (HitualuI; voesoto^iile 
si smtii'lla) von dem Seminarrector Mihai Dracinski wurden zwar druckfertig gestellt, 
konnten aber bisher wegen des beschränkten Absatzgebietes im Lande keinen Verleger finden, 
und sind blos als lithographirte Manuscripte unter den Studierenden der theologischen 
Facultät verbreitet. 
Auch andere Priester haben die literarische Arena mit Erfolg betreten. Unter diesen 
verdient der gewesene Erzbischof und Metropolit Dr. Silvestru Morariu-Andrievici 
(1818 bis 1895) an erster Stelle genannt zu werden. Derselbe hat sich nämlich nicht nur, 
wie schon oben gezeigt wurde, um die Hebung der Volksschulbildung durch die Veröffent 
lichung einer langen Reihe von Schulbüchern sehr verdient gemacht, sondern sich auch auf 
theologischem Gebiete durch seine „Predigten" (1860), seine „Usnltiellw" (1879), sein 
„D^xillon" (1883) und mehrere Gelegenheitsschriften einen ehrenvollen Namen erworben. 
Auch die literarische Thätigkeit der Priester Jon Berariu (gestorben 1895), Mihai 
Bendevski, Kalistrat Coca, Konstantin Morariu, Dr. Stefan Saghin, Dr. Orest Popeskul, 
Dumitru Dan, Eugeniu Vorobkievici und Dr. I. V. Paszcan, die, mit Ausnahme des 
ersteren, alle Jünger der nlnrn nrntsr i'rnneiseo-lossptnnn Oernautiensis sind, verdient 
lobend hervorgehoben zu werden. 
Ans den übrigen Gebieten der prosaischen Literatur zeigt sich während dieser Periode 
eine rege und ersprießliche Thätigkeit, die jedoch bisher mehr die Verbreitung nützlicher 
Kenntnisse unter den Stammgenossen, als die Förderung der Wissenschaft zum Ziele 
hatte. Die erstere Richtung verfolgten insbesondere die von dem Vereine »Lotistatsn 
psntru oulturn m literatura ronnnL" veranlaßt»: Publicatiouen und veranstalteten 
öffentlichen Vorträge. Dasselbe Ziel hatten auch die Schriften des Lehrers Gr. Halip
	        
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