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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Bukowina

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ilfer der Moldawa begleiten. Überall finden wir hier Urwälder in endloser Ausdehnung. 
Das Medium des Touristen ist das Pferd; aber auch der Ritt muß manchmal unter 
brochen werden, da nicht jede Stelle zu Pferde passirbar ist. Die einsamen Waldwege, 
die nicht allein durch die Thäler, sondern auch über die Rücken der Gebirge führen, sind 
indessen lohnend genug; denn kaleidoskopisch wechseln die Landschaften von namhafteren 
Höhen besehen und verschaffen uns die Möglichkeit, nicht nur das reizende Bild der Nähe, 
sondern auch das großartige Gemälde der Ferne in vollen Zügen zu genießen. In dieser 
Richtung zeichnen sich aus die Pojana Zagriwa, die Obczyna Kurmatura, die Pojana 
Turkulowa und Korohana nebst der Bitka und der Alpe Feredeu. 
„Adam und Eva" bei Pozoritta. 
Das obere Moldawathal ist kaum 200 Schritte breit, indessen nimmt häufig auch 
diese Breite ab und es treten derartige Verengungen ein, daß der Fahrweg, der den Fluß 
öfter überschreiten muß, genöthigt ist, geeignete Stellen (am Fuße des Gebirges) zu suchen, 
was das Reisen zu Wagen sehr beschwerlich und mitunter auch gefährlich macht. Nur bei 
den Ortschaften Briaza, Kimpvlung, Pozoritta und Wama gibt es Terrainerweiterungen, 
die zur Gründung menschlicher Wohnsitze benutzt wurden. Diese entsprechen in ihrer 
horizontalen Entwicklung ganz dem engen Raum, der ihnen hier gegeben ist, und ziehen sich 
längs des Flusses und Gebirgsfußes hin, ohne die Breite eines Kilometers zu überschreiten. 
Das Thal der Mvldawitza, des größten linken Nebenflusses der Moldawa, tragt 
eine im Dienste der Aktiengesellschaft für Holzgewinnung in der Bukowina stehende
	        
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