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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Bukowina

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von  Stefan  dem  Großen  aus  dem  Jahre  1513,  dann  ein  1566  datirtes,  mit  27  Rubinen
besetztes  Kreuz;  aus  Suczawitza  sind  ein  hübsches  Handkreuz  von  Jeremias  Mogila
vom  Jahre  1606,  ein  sehr  reich  geschnitztes  vom  russischen  Kaiser  vom  Jahre  1680,
dann  ein  ohne  Griff  blos  12  Centimeter  hohes,  in  Silber  eingefaßtes,  reich  vergoldetes
Kreuz  mit  einer  Reliquie  vom  Kreuze  Christi  hervorzuheben,  welch'  letzteres  an  der
Vorderseite  den  gekreuzigten  Heiland,  das  heilige  Abendmahl,  die  Fußwaschung  und
Auferstehung  Christi,  an  der  Rückseite  Geburt  und  Taufe  Christi,  Maria  Verkündigung,
Gott  Vater  und  die  Verklärung  Christi  zeigt.  Hie  und  da  findet  man  auch  kreisrunde
Kapseln  zur  Aufbewahrung  der  Hostie  oder  von  Reliquien,  welche  mit  scenischen  Dar-Von

  der  Außenmalerei  der  griechischen  Kirche  in  Watra-Moldawitza  (Belagerung  von  Konstantinopel).
stellungen  geschmückt  sind,  Wohl  auch  Bilder  in  gleicher  Art,  oft  auch  durchbrochen  und
Imut  relisk  geschnitzt,  so  daß  sich  einzelne  Figürchen  vom  Grunde  vollständig  abheben.
Weniger  häufig  erscheint  Elfenbein  in  gleicher  Durchführung  für  ähnliche  Zwecke  verwendet.
So  besitzt  Suczawitza  zwei  kleine,  mit  Silber  eingefaßte  Elfenbeinbildchen.
Zu  den  Metallarbeiten  übergehend,  müssen  wir  der  oft  sehr  mächtigen,  aus
Messing  gearbeiteten  Kronleuchter  gedenken,  welche  nicht  selten  mit  Seraphinen  geschmückt,
nach  orientalischer  Sitte  häufig  mit  Straußeneiern  behängen  sind.  Von  Altarleuchtern
seien  die  aus  Silber  hergestellten,  seitens  des  Metropoliten  Jakob  1768  dem  Kloster
Putna  gewidmeten  erwähnt.  Es  ist  ferner  der  oft  sehr  zierlichen  Rauchfässer  zu
gedenken,  von  denen  Putna  ein  silbernes,  mit  acht  Edelsteinen  und  fünf  Seraphinen
geschmücktes  aus  dem  Jahre  1470  von  Stefan  dem  Großen  besitzt;  dann  der  Kelche,
Patenen  und  Ciborien,  letztere  häufig  in  Form  einer  ein-  oder  mehrkuppeligen  Kirche  gehalten.
            
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