Obersteirische Bauernhaustypen.
Durchzugsbaume oder „Tram" getragen.
Der Fußboden oder „Flötz"
besteht gewöhnlich aus dicken Brettern
und nur um den Herd herum ist derselbe
ans Stein oder Lehm. Der vom
Herde emporwirbelnde Rauch nimmt
seinen Abzug durch ein in den meisten
Füllen ober der Thür befindliches
Fensterchen in den im Vorhause angebrachten
hölzernen Rauchfang, in
dessen Nähe auch eine sogenannte
„Äsen" zur Trockenlegung des
Brennholzes vorhanden ist. Da der
Steirer weniger als beispielsweise der Salzburger bedacht ist, den Giebel des Hauses
der Straße zuzukehren, so erscheint derselbe in der Regel auch einfacher und schmuckloser
als in anderen Alpenländern. Er ist mit senkrechten Brettern verschalt, zeigt ein eingeschnittenes
Boden- oder Kammerfensterchen und nimmt gewöhnlich vom Dache einen
dreieckigen vorschattenden Zipfel in Anspruch; solche im obersten Drittel ihrer Höhe
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