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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Steiermark

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ehernen  Schätze  im  nahen  Erzberg  fast  durch  ein  volles  Jahrtausend  zum  Mittelpunkt  der
alpinen  Eisenindustrie  geworden  ist.
Auch  dieses  Thal  wurzelt  in  den  Coulisseu  des  paläozoischen  Gebirges,  um  dann,
in  enger  Schlucht  die  Kalkalpen  durchbrechend,  bei  Hieflau  in  die  Enns  zu  münden;  nach
allen  Seiten  hin  erheben  sich  die  Steinwände  aus  bewaldeten  Hängen  und  breite,  tiefe
Sättel  trennen  die  einzelnen  Massen  in  isolirte  Stöcke.  So  tritt  aus  dem  Massiv  der
Schwabengruppe  der  Pfaffenstein  gegen  Eisenerz  vor  und  scheidet  die  Verzweigungen  des

Der  Ring  bei  Weichselboden.

Erzbaches  in  den  waldigen  Gsollgraben  am  Fuße  der  Griesmauer  und  in  das  Münichthal,
an  dessen  Mündung  der  herrliche  Leopoldsteiner  See  die  lichten  Felsen  der  Seemauer  und
des  Pfassenstein  wiederspiegelt.
Aus  dem  nassen  Seeboden  am  rückwärtigen  Ende  dieses  Thales  führen  Steige  auf
die  hochgelegenen  Weideböden  eines  mächtigen  Gebirgsstockes.  Es  ist  die  Hochschwabgruppe,
ein  geschlossenes  Plateaugebirge,  das  sich  vom  Erzbach  bis  zum  Seeberg  fünf  Meilen
weit  in  östlicher  Richtung  erstreckt  und  besonders  nach  Norden  gegen  die  Schlucht  der
Salza  in  steilen  Wänden  abstürzt;  viel  allmäliger  dagegen  erfolgt  der  Abfall  gegen  Süden:
ganze  Reihen  von  Vorbergen  senken  sich  da,  durchschnitten  von  langen  Seitengräben,
stufenweise  bis  zu  den  niederen  Höhen  des  Spatheisensteinzuges  herab.  Trotz  ähnlicher
            
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