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Der Prangerstein in Pettau.
13. Doppellegion schon vom. Jahre 69, mit
seinem Kaiserpalaste aus dem Schloßberge weit
hin leuchtend. Von schaukelnden Triremen der
flavisch-Pannonischen Abtheilung als Schiffs
station emsig ausgesucht, in drei Straßenlinien
von sechs Richtungen her angestrebt, die Mauth-
stätte bei Haidin vorstreckend,
lehnte sich die Stadt im Norden
an die rebenumrankten Höhen,
umfaßte gegen Sonnenaufgang
ein Mehreres als die Kanischa-
Vorstadt und die Umfriedung der
Oswaldkirche, besetzte südwärts
noch ein gut Theil des Ufer
bodens, gegen Abend in den
sonnigen Lehnen von Weitschach
sich verlierend. Außer dem Pala-
tium bei Turnisch, darin unver-
mnthet Kaiser Gallus verhaftet
wurde (354), den Amthäusern
verschiedener kaiserlicher, staat
licher, städtischer Stellen ragten
hier die Bethäuser und Kreuzweg-
Heilthümer des Jupiter, Mithras,
der Genien, der Isis, Inno, der
Nymphen empor. Die Gräber
straße, auch griechischeAufschriften
bergend, durchzog des Weichbildes