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Full text: Meißener Marken: Original, Imitation, Verfälschung, Fälschung

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Abb. 189. Teller mit schabloniertem Zwiebelmuster 
dekor, Steingut, Wilhelmsburg/Niederösterreich, 20. 
Jhdt., Marke: s. Abb. 185; D23,1 cm. - Wiener Privat 
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Abb. 190. Teller mit schabloniertem Zwiebelmuster 
dekor, Steingut, Wilhelmsburg/Niederösterreich, En 
de 19., Anfang 20. Jhdt., Marke eingestempelt, s. 
Abb. 183; D 23,5 cm. - Wiener Privatbesitz 
Ein Steingutteller mit Zwiebelmusterdekor trägt den Blindstempel ,,Arnberg“; vermutlich 
entstand der Teller im 19. Jahrhundert, da die Steingutproduktion in der Amberger Fabrik 
erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts eingeführt und das Unternehmen 1910 stillgelegt 
wurde. Die schlechte Qualität des Dekors (vermutlich schabloniert) läßt auf Massenproduk 
tion schließen. Auch die Bemalung der Amberger Fayencen war nach Stöhr (1920, S. 197- 
200) von nicht allzu hoher Qualität: „Die Malerei ist durchweg derb und erhebt sich nicht 
über den Durchschnitt . . .“ 
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Abb. 191. Marke des Steinguttellers Abb. 192, einge 
stempelt; W Amberg S (22 mm breit). - Wiener Privat 
besitz 
Abb. 192. Steingutteller mit Zwiebelmusterdekor, Am 
berg, Dekor vermutlich schabloniert; eingestempelt: 
W Amberg S (s. Abb. 191); D 19,4 cm. - Wiener Pri 
vatbesitz 
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