sehen Errungenschaften zu
bedienen, um dadurch
große, überflüssige Bela
stungen, Schub etc. aus
dem Bauwerke zu elimi
nieren. Dies ist durch die
angewandten Konstruktio
nen möglich geworden.
Das Einholen von Preisen
für Eisenbeton, Rabitz etc.
für die Innenabdeckung
des Raumes ließ die im Pro
jekte durchgeführte Kon
struktion als die beste,
zweckmäßigste und öko
nomischeste erscheinen.
Sie besteht im wesentlichen
aus einem aus T-Eisen ge
bildeten Netze, in welchem
Rabitzplatten eingesetzt
und mit Drahtschlingen
verbunden sind. DasEisen-
netz hängt an der eigent
lichen Dachkonstruktion,
welche 100.520/erschwer,
auf acht zu zwei gekuppel
ten, je 1-85773 zu 1-85 777
starken Pfeilern ruht. Diese
Pfeilerpaare, aus Weißkalk
und gewöhnlichen Mauer
ziegeln hergestellt, sind
trotz 64 Tonnen Wind
druck nur mit i'8 kg per
Quadratzentimeter bela
stet. Diese Konstruktionsannahme macht das Bauwerk leicht und zier
lich und ist hierdurch selbstredend der Verminderung der Baukosten
weitgehendst Rechnung getragen. Die Verbindung der Pfeiler unter
einander und ihre Verbindung mit den Mauern der kurzen Kreuzschiffe,
endlich die anderen Begleitkonstruktionen erzielen eine Stabilität des Bau
werkes in hohem Maße.
Das zur Bauausführung zur Verwendung gelangende Material ist
selbstredend das denkbar beste, und ist damit der von der Baukunst un-
trennlichen Forderung „ewiger” Dauer nach Möglichkeit Rechnung ge
tragen, sicher aber eine lange Reparaturfreiheit vorgesehen.
Das Ausführungsmateriale der Außenflächen des Bauwerkes besteht
im Sockel aus nur in den Fugen bearbeiteten Steinen, welche in unmittel
barer Nähe der Baustelle gebrochen werden, im folgenden Unterbau sind
Steine der gleichen Provenienz, bei welchen auch die Stirnflächen be
arbeitet sind, verwendet. Die darüber liegenden Fassaden sind mit 2 cm
starken Marmorplatten bekleidet, welche Platten durch 30 cm hohe, aber
4 cm starke Riemenschichten gehalten sind. Die Befestigung letzterer ge
schieht durch Kupferknöpfe, welche an in die Mauern eingelassene Eisen-
6