eignet ist, Visionen raffinierter orientalischer Kulturen oder volks
tümlicher Themen darzustellen. Nordafrika spielt eine wichtige Rolle
in dieser Ikonographie.
BISSIERE ANDRE
„Le Cheval“ (Das Pferd). — (2,00X2,20).
Von ihm entworfen und von seiner Frau mit Stoffresten, Borten,
Schnüren usw. handgenäht.
„Pastorale Fantastique“ (Gespenstische Pastorale),
ln der gleichen Technik gearbeitet.
Sammlung Rene D r o u in.
Geboren in Villereal (Lot et Garonne) im Jahre 1888.
Stammt aus Gutsbesitzerfamilie. Seine künstlerische Ausbildung
beruht auf bloßem Besuch von Museen.
Um 1920 befreundete er sich mit Georges Braque, Juan Gris und
Picasso, die seine Entwicklung beeinflussen.
Ab 1929 stellt er im Salon d’Automne aus. Ölbilder von ihm in den
Museen von Oslo, London (Tate Gallery), Tokio und Boston. Die
Galerien Paul Rosenberg und Druet und jüngst die Galerie Drouin
haben Ausstellungen seiner Bilder veranstaltet. Lebt seit 1939 in
stiller Zurückgezogenheit in der Provinz.
Wenn sich in seinen Bildern kubistisches Suchen und ein Bemühen um
Licht und Transparenz spiegelt, was ihn einem Manessier verwandt
macht, so zeigen seine Gobelins oder vielmehr Panneaus aus Stoffen
und Resten aller Art einen scharfen Sinn für Farbzusammenstellungen
und dekorative Gruppierungen, wie wir sie in frühen Epochen, im
Mittelalter und in exotischen Ländern, wie Peru und Mexiko, finden.
Er hat tatsächlich die Art der Primitiven gefunden und erreicht Wir
kungen eines überquellenden Reichtums mit den sparsamsten Mitteln.
BRAQUE GEORGES
„Nature morte ä la pipe“ (Stilleben mit Pfeife). — Point
d’Alengon. (1,10 X 2 ,i3) — 1936.
Ausgestellt in Brüssel (1933), in den Vereinigten Staaten (1936),
in Stockholm und London (1937).
„Nature morte ä la mandoline“ (Stilleben mit der Mandoline).
Point d’Alengon. (i,ioX 2,13).
Ausgestellt in Brüssel (1933), in den Vereinigten Staaten (1936),
in Stockholm und London (1937).
Sammlung Madame C u 11 o l i.
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