Itpoche gefunden. Mag auch die Intensität des religiösen
Lebens im Laufe der Zeiten Schwankungen unterworfen
gewesen sein, so war doch kein Jahrhundert an religiö
ser Wirkungskraft so arm, daß es nicht irgendeinen
Beitrag zur Ausschmückung unseres Gotteshauses ge
leistet hätte.
Ich bin überzeugt, daß nicht nur die gesamte Wiener
Bevölkerung, sondern darüber hinaus jeder, der am
religiösen und kulturellen Leben unserer Stadt Anteil
nimmt, diese einmalige und umfassende Schau de»
künstlerischen Bestandes der Stephanskirche mit dank
barem Gefühl begrüßen wird.
Ich wünsche der Ausstellung einen vollen Erfolg. Dieser
möge der schönste Dank und Lohn für die vielen
Mühen der opfermutigen Veranstalter sein.
Wien, im September 1948.
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