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wärtige Ausstellung nicht einbezogen werden konnten. Der noch 
verbleibende alte Bestand enthält kunstgeschichtlich wichtige, 
aufschlußreiche Schöpfungen der gotischen Malerei Österreichs 
im dritten und vierten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts. Ins dritte 
Jahrzehnt gehört (und zwar zum Besten, was die damalige 
Malerei hinterlassen hat) die große Kreuzigungsgruppe. Ihre best 
erhaltenen Tcilfelder — Maria und Johannes (Kat. Nr. 20, Abb. 
Nr. 4) und der Longinus (Kat. Nr. 22, Abb. Nr. 5) — überragen 
in der Ausdruckskraft und Prägnanz ihrer Zeichnung, in dem 
großzügigen Ductus und Rhythmus noch die gleichzeitige Kloster 
neuburger Kreuzigungstafel in dem Altar des Stephan v. Sierndorf. 
Dem vierten Jahrzehnt gehören die Reste mehrerer Zyklen an, 
vier bis fünf Gruppen, unterscheidbar in ihrem Bildaufbau als 
Kompositionen von fünf verschiedenen Malern. 
a) Das Steinigungsfragment (Kat. Nr. 29) 
Königin von Saba vor Salomon (Kat. Nr. 30) 
b) Die Verkündigung (Kat. Nr. 43 j 
Das Löwenfragment (Kat. Nr. 45) 
c) Die Reste eines typologischen Zyklus: die Himmelfahrtdar 
stellungen (Kat. Nr. 34, 35, 36) 
die Jonasfragmente (Kat. Nr. 31, 32) 
das Simsonfragment (Kat. Nr. 33; 
d) Die Reste eines zweiten typologischen Zyklus: Christus vor 
Pilatus (Kat. Nr. 48), eherne Schlange (Kat. Nr. 51), Abner 
(Kat. Nr. 57), David-Goliath (Kat. Nr. 60), 
Johannesfragment (Kat. Nr. 54), Auferstehungsfragment (Kat. 
Nr. 55) 
e) Apostel Thaddäus (Kat. Nr. 66). 
Mit den im Feuer gefärbten, geschmelzten Gläsern suchte man 
Reinheit und Leuchtkraft von Edelsteinen, wie Rubin, Smaragd, 
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