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Thronende Madonna mit Kind, vor ihr knieend der Stifter
in höfischer Tracht, hinter ihm hl. Abt als Fürbitter. Nach
Wilhelm Suida Kreis des Altichiero, Ende des 14. Jahrhunderts
stark beschädigt, 1895 hinter dem Dillher’schen Epitaph
in der Singertorvorhalle aufgefunden, gegenwärtig im Historischen
Museum der Stadt Wien.
220X120 cm.
Zwei Flügel von der Predella des Wiener-Neu
Städter A 11 a r e s , 1447 (Nr. 199—200).
199 Innen: Mariä Verkündigung, Heimsuchung. Außen: Christus
am ölberg, Kreuzigung.
200 Innen: Geburt Christi, Anbetung der Könige. Außen: Geißelung,
Dornenkrönung.
201 Madonnen-Gnadenbild vom Frauenaltar
in der Art Schongauers aus dem Ende des 15. Jahrhunderts,
Maria stehend, das Kind mit Birne, zu den Füßen die kleinen
Figuren der Stifterfamilie. 1930 restauriert, wobei die
Barockkronen entfernt wurden, 1948 gereinigt und aufgefrischt
in der Restaurierungswerkstätte des Bundesdenkmalamtes.
Gewölbte Holztafel, Tempera auf Goldgrund,
202 Kreuztragung
Jan van Hemesscn. (Nach Tietze, österr. Kt. XXIII, 419) in der
Art des Martin Heemskerk. Zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts,
Kuiestück. Mit größter Wahrscheinlichkeit Geächenk
des Kardinals Khlesl an die Domkirehc oder an die Corpus-Christi-Bruderschaft.
Im Inventar der Domkirche 1823 als
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