MAK
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zösisch.en Künstler, trotz der langen Kriegsjahre, den ausgestan 
denen Entbehrungen und den auch bei ihnen aufgehäuften 
Ruinen, sich durchaus nicht haben entmutigen lassen. Sie haben 
sich auf ihre Arbeit gestürzt und aus. ihrer Kunst den Ansporn 
geschöpft zu kämpfen, zu hoffen und zu leben. Die Künstler 
Österreichs und der anderen Länder werden — davon bin ich 
überzeugt — in dieser Ausstellung die Atmosphäre einer brüder 
lichen Aufnahmsbereitschaft finden. Bande der Freundschaft 
werden sich zwischen den Künstlern der verschiedenen Länder 
wieder anknüpfen. 
Wenn das Schwert heute in seine Scheide zurückkehrt, so ist 
es gut, daß es zurückweiche auch vor der Palette des Malers, 
dem Meißel des Bildhauers, dem Zirkel des wiederaufbauenden 
Architekten, die die Träger eines Ideals von Frieden und Brüder 
lichkeit sind, das sich nicht um Landes- oder Staatsgrenzen küm 
mert. Ein Hauch von frischer Luft kommt in ihrem Gefolge; in 
der gemeinsamen Bewunderung für das Kunstwerk nähern, ver 
stehen und einigen sich die Seelen. 
Wenn die Ausstellung solche Annäherung und solche Verstän 
digung möglich macht, so hat sie ihre Ziele erreicht und wieder 
einmal den französischen Künstlern Gelegenheit gegeben, Boten 
des Friedens zu sein und den Menschen zu zeigen, daß alles hie- 
nieden Zusammenklang und Harmonie sein sollte. 
Wien, am 27. Juni 1946. 
General BETHOUART.
	        
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