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Full text: Albrecht Dürer und die Graphik der Reformationszeit

ANMERKUNGEN 
(1) Weise, G.: Dürer und die Ideale der Humanisten, Tübingen 1953, S. 19 (Tübinger 
Forschungen zur Kunstgeschichte, Heft 6). 
(2) Huizinga, J.: Herbst des Mittelalters, München 1924, S. 199ff. 
(3) Weise siehe oben, S. 35ff. Vgl. an älterer Literatur: Zucker, M.: Dürers Stellung zur 
Reformation, Erlangen 1886; Lehfeldt, P.: Luthers Verhältnis zu Kunst und Künstlern, 
Berlin 1892; Heidrich, E.: Dürer und die Reformation, Leipzig 1909. In der neueren 
Literatur wird das Verhältnis Dürers zur Reformation immer wieder in Frage gestellt, 
so bei Rüstow, der lediglich negativen geistigen Einfluß der Reformation auf die bildende 
Kunst feststellt: Rüstow, A.: Lutherana tragoedia artis, in: Schweizer Monatshefte 7, 
Jg. 39, Zürich 1959, S. 891—906. Aus Anlaß der Publikation des Düremachlasses von 
Rupprich greift Lutz die literarischen Quellen der Beziehungen Dürers zu Luther aus 
dem Gesamtwerk heraus und bearbeitet auf Grund einer rein historischen Quellenkritik 
das Verhältnis Dürers zu dem Reformator. Gerade da es sich bei Dürer aber nicht etwa 
um einen Historiographen, sondern vielmehr um einen der bedeutendsten Künstler 
handelt, scheint dieses völlige Außerachtlassen der bildlichen Quelle nicht geeignet für 
die Bildung einer objektiven Meinung. Lutz, H.: Albrecht Dürer und die Reformation, 
in: Miscellanea Bibi. Hertzianae, S. 175—183 (Röm. Forschungen d. Bibi. Hertz. 16, 
München 1961). 
(4) Waetzold, W.: Dürer und seine Zeit, Königsberg 1942, S. 122. 
(5) Luther dankt Christoph Scheuerl für ein Geschenk Dürers. Dürer, schriftlicher Nachlaß, 
hrsg. von H. Rupprich, Bd. 1, Berlin 1956, S. 160. 
(6) Ebenda, S. 86. 
(7) Ebenda, S. 160 und 175. 
(8) Ebenda, S. 221. 
(9) Ebenda, S. 170 ff. 
(10) Ebenda, S. 197ff. _ „ 
(11) Ebenda, S. 198. Rupprich lehnt die Meinung, es würde sich bei dieser Stelle um eine 
spätere Interpolation handeln, entschieden ab. Allerdings weist Lutz, ohne irgendwie 
auf Rupprich einzugehen, neuerdings darauf hin, daß die „Klage um Luther nur mit 
Vorbehalt benutzt werden könne und man müsse doch an eine spätere Interpolation 
(12) Die oftmalige Betonung des Wortes „klar“ in der Lutherklage bringt Weise, a. a. O., 
S. 22, in Zusammenhang mit dem Urteil des Erasmus Alber über Luther, wo jener 
schreibt: „Er hat klar von unser Religion geschrieben, das ich nit weys, wie ein men sc “ 
irren konnte, der sich an seine lere heit...“ Vgl. Körner: Erasmus Alber, Leipzig 1910, 
(13) Rupprich, Dürernachlaß, a. a. O., S. 115. 
(14) Lutz, a. a. O., S. 176f. 
(15) Rupprich, Dürernachlaß, a. a. O., S. 249. 
(16) Ebenda, S. 210. , „ 
(17) Heidrich, a. a. O., S. 39ff. und 44f., Rupprich, a. a. O., S. 213, und Lutz, a. a. O., 
S. 181 f., Rüstow, a. a. O., S. 895, leugnet selbst hier jeglichen Zusammenhang Dürers 
mit der Reformation, wobei seine Begründungen keineswegs überzeugen können. Vgl. 
auch Vogt, M. A.: Albrecht Dürer, Die vier Apostel, in: Festschrift für Kurt Badt, 
Berlin 1961, S. 121 ff. , 
(18) Martin Luthers Werke, kritische Gesamtausgabe, Die deutsche Bibel 7 (Weimar 1941), 
S. 319, 334, 278; 6 (Weimar 1929), S. 188. Im Folgenden W. A. 
(19) Preuss, H.: Die deutsche Frömmigkeit im Spiegel der bildenden Kunst, Berlin 1926, 
S. 163; Wölfflin, H.: Die Kunst Albrecht Dürers, 6. Aufl., München 1943, S. 344, urteilt, 
daß hier nicht nur ein neuer Begriff von heiligen Männern in Erscheinung getreten ist, 
sondern ein Begriff von menschlicher Größe überhaupt. Von solchen Männern wäre 
das Werk der Reformation getan worden, das Zeitalter wäre ein männliches gewesen 
und nur in männlichen Typen hat Dürer sein Höchstes geben können. 
(20) Rupprich, Düremachlaß, a. a. O., S. 285. . 
(21) Brief Luthers an Erbarus Hesse nach Dürers Tod: „Was Dürer anbelangt, so ziemt 
es uns wohl, den besten frommen Mann zu betrauern; du aber magst ihn glücklich 
preisen, daß ihn Christus so erleuchtet und zu guter Stunde fortgenommen hat aus 
diesen stürmischen und wohl noch stürmischer werdenden Zeitläuften, damit er, der 
würdig war, nur das Beste zu sehen, nicht gezwungen wäre, das Schlimmste mitanzusehen. 
Waetzold, a. a. O., S. 222. 
(22) Preuss, H., a. a. O., S. 144. 
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