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Full text: Kunst und Kunstindustrie auf der Wiener Weltausstellung 1873

VII. 
Die iieutfdje Ütalerei. 
l. 
9Jlünd>en, Stuttgart, (EarlSrulje. 
SBiv haben hier nicht nur bas SBerbältnifs her beutf*en 
jur fremben fiunft, fonbern Por »lern ha« ju unferer Station 
ielber 51t unterfu*cn. Sticht minber aber and) ba§ ber Station 
;u ihr. 3e bebentenber unb oerbienftooller bie Seiftungcn ber 
lehteren na* faft allen ©eiten hin werben, je gröbere gortf*ritte 
fie unläugbar überall ba gemacht hat, wo man fie in Slnfpru* 
nahm, je mehr fie ihrer SJtimon na*fommen lernt, bas Sehen 
ju oerebeln unb ju f*müden, bie Stohheit ju belampfen, bie 
Sitten jn milbern, nnfere 3>beale oom ©*önen 5U reinigen 
unb un§ 511 biefem @nbe unter anberm au* einen treuen Spiegel 
oorjuhcüio 1 ' um fo mehr wä*s?t für bie Station bie $ßerpfli*tung, 
ihr au* ben nöthigen ©pielraum ju »erf*affen, bafs fie ihrem 
«Beruf als Seherin unb Silbnerin na*lommen fann. 
2)arum barf eä benn au* fi*erli* ni*t bie 2lbfi*t fein, 
unfete SanbSleute bur* ©*mei*eleien an ber ßrlenntnif beä 
«mangelhaften in biefen oerf*iebenen 'Bejiebungen ju fctnbem, 
fo biel angenehmer es au* in jebem ©iitnc ift, 511 loben als 
;u tabeln. 35efonber§ wenn bas SEabelnswerthe gar ni*t an 
ber Segabung, bie man ja ni*t ummobeln tann, liegt, fonbern
	        
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