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MAK

Full text : Kunst und Kunstindustrie auf der Wiener Weltausstellung 1873

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$ie  cngtifdjc  Malerei.

Db  e?  auf  ber  SBelt  !dn  Unglüd  gäbe  als  ba?  Sterben.  —
2lud)  itjre  §altung?Iofigteit  hängt  auf!  ©enauefte  batnit  ju*
fammen,  e?  barf  ja  überhaupt  feinen  Schatten  geben!  lieber*
btefj  hat  ber  2Jianget  jeber  monumentalen  Dichtung  nnb  ba?
unaufhörliche  Trängen  nad)  „Jtatürlichteit",  Worunter  man  aber
bod)  blof?  jene  gewiffe  parfümirte,  falonfähige  Statur  »erftunb,
and)  bie  weitere  fyolge  gehabt,  baff  ber  englifdjen  Äunft  jeber
Sinn  für  ben  SthbthmuS  ber  Sinie,  für  ba?  2lrd)iteftonifd)e  nnb
Stplüolle  in  ber  Äunft,  ja  meift  fürs  3«i(^nen  überhaupt  ab*
hanben  tarn.  3Ran  behalf  fid)  ftatt  beffen  oft  mit  einem  ge*
fudf)t  genialen  nnb  freien  SBortrag,  fo  baf;  biefe  Staterei  in  ihrer
Tedjnif  einen  burchau?  bilettantifdjen  ßjwrafter  erhielt,  fo  jahm
warb,  wie  e§  ben  ätnforberungen  junger  nnb  nod)  mehr  alter
Sräulein?  an  Äüfmheit  unb  ©enialität  entfpradj,  nnb  wie  wir’?
au?  ben  Tafchenbüchern  fchon.  lange  lennen.  Statürlid)  nicht
ohne  einzelne  SluSnahmen,  bie  bann  aber  bie  Siegel  nur  um
fo  auffallenber  fonftatiren.
•Klan  lann  nun  freilid)  fragen,  wie  e?  beim  gleichseitig
möglich  War,  fid)  SoIfSfcfhlberer  wie  $05  u.  9X.  aufthun
lonnten.  $abei  »ergifjt  man  nur,  bah  bie  Sßitwifier,  mit  benen
er  feinen  Dluf  erlangte,  nod)  ganj  allerliebft  falonfahig  Waren
unb  bafj  er  feine  Bücher,  als  er  ein  berühmter  IDtann  war,
nidjt  mehr  auSsuftellen  brauchte,  wie  bie  SRaler  ihre  Silber,
fonbern  baf;  fte  ungelefen  getauft  würben,  fonft  wären  Wohl
fiele  nicht  an?  Tageslicht  gefommen.
3ft  e?  alfo  nur  ein  gang  eng  begrüßter  ÄreiS,  in  bem
fich  su  bewegen  bie  englifchen  Äünftler  nun  einmal  »erbammt
fdieinen,  ein  XXreiS,  ber  fo  feft  gefdjloffen  ift,  bah  er  betanntlich
felbft  einen  Sgron  sur  SluSWanberung  nötfngte,  fielet  man  alfo
oon  biefer  guafi  offigiell  einjig  erlaubten  Tarftellung  ber  Sßelt
ab,  bie  allerbing?  oft  gar  fehr  Bon  ber  wirtlichen  abweid)t,
unb  eine  gewiffe  ben  Sortierungen  be?  Souoerain?  angepafjte
Schönmalerei,  ein  conoentionelle?  SBefen  al?  unausbleibliche
Solge  hoben  muh,  fo  geigt  fich  bod)  innerhalb  biefer  engen
©renjen  überau?  oiel  Talent  unb  Begabung,  ja,  eine  burcf)*
fd)nittlid)e  Srifehe  wob  ©efunbheit  ber  2lnf<hauungen,  ein  unoer*
borbene?  fittlid)eS  ©efühl,  eine  3ufriebenheit  mit  ber  2öelt  unb
mit  fid),  eine  ©hrbarfeit  unb  Feinheit,  bie  mit  bem,  ma?  gleich)
            
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