$te itatieni)<f)e ffltaterei.
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benn als Stenfh, ich habe nicht leiht fo grobe Stijhanblung
gefeiert. Seffer ift baS Portrait einer Srinjeffin, Stargherita,
5art unb fein c^arafterifirt non Sertini.
SaS liebfte Silb ber ganjen Slusftellung Ware mir inbefs
eine jugenblid^e Dbftöertäuferin mit bem anmutbigften frifhen
©efihte, eben ihre SBaare äht italienifh auSfheeienb. SaS
ilöpfd^en ber Meinen, mie ihre, bie frühe Ütrbeit »errathenben
<§änbe, finb »on SJloöabei in Saocnna gleich meifterhaft ge=
malt. — Gin ähnlich gelungenes |mlbfigureubitb ift auch eine
für ihr Mnb betenbe ÜJtutter oon Sreti Gletofonte, »oll echten
©efühls unb »on Gmiliano eine junge Sätterin, bie fpinnt,
mit »iel grifhe beS SluSbrudS.
3öir finb mit ben beiben mitten unter ben Scfcilberungen
beS mobernen SotfSlebenS angelangt, bei beiten bie Italiener
nur befhalb fo feiten befriebigen, toeil fie faft immer über=
treiben, ftatt fhliht unb Wahr ju fein, ©o ber bebeutenbfte
unter ihnen, ber SJtailänber ©eronimo gnbuno, beffen italienifdje
Mtche, in ber eine gamilie fih um eine 2lrt ©ucffaften brängt,
bei allem großen malerifhen Stalent boh burh bie ©rimaffe
ber ©emüthlichfeit einem halb »erleibet wirb.
2lm beften finb tuanbernbe grauen unb Mnber im ©hnee
»on ihm, auh eine Sanbfhaft »om Sago maggiore ift redjt
hübfh. Gbenfo eine elegante IDJaterin; anmuthig empfunben
finb benn noch im lejjteren ©enre bie fhon ermähnten Silber
Sufi’S, unb »oll ächter ßomil ein alter Shtfif leljrer, ber jungen
©eminariften Unterriht im ©ingen gibt, »on ©hiertci, auh ein
©äugling »on bemfelben, ber im Seifein ber ganjen gamilie
3um erftenmale in einer großen ©hüffel gebabet mirb, ift niht
ohne naturmahre Gmpfinbung. ©ejicrter fheint Sotta’S armeS
Stäbchen, baS einem guben ein Silb »erlauft. ®amit finb
mir aber nah biefer ©eite tu» »ollftänbig ju Gnbe.
Unter ben siemlih äahlreichen, aber meift felm mittelmähh
gen lanbfhaftlihen Sarftellungen märe bann noh »or allem
Sittara’S Sflüger mitDhfen in meitem gelbe, als fhlihte ge=
funbe Diaturempfinbung, im ©tple SäoponS jeigenb, 51t ge=
beulen, baffelbe Stoti» ift auh »on Gialbi gut behanbett.
Gbenfo Stancini’S Slbenb im ©huee. ©onft haben noh gonniS
eine fhön geftimmte Sanbfhaft unb Sertunni bereu mehrere, bie