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$>it Sctiljjtur.
Wngt. Von bei an 3af)I ohnehin fcbon durchaus überwiegend
beu franjofifcben Vilbhauerei, bie überbieß faft durchaus in
Warmer ober Vronje auftritt, gehören nid)t Weniger als jweU
unbfiebjig, meift leben»-- unb überlebensgroße giguren unb ©rup*
pen, bem Staat, ber fte natürlich auch auf feine fioften ßergefebidt
bat, wäbrenb oon beit unfrigen ihm fd)Werlich auch
nur ein halbe» Süßend baS Safein »erbanft unb bie übrigen
meift in bem ärmlicben unb feßmußig gemein auSfebenben @pps
auftreten müffen, wenn ber aufopfernde Verfertiger nidtt felbft
mit ©lüdSgütern gefegnet war, bie ißm erlaubten, ficb baS
Vergnügen ber SluSfübrung in Rtarmor auf feine Äoften unb
©efabr 311 machen. Sie fcbamlofe 6rbärmlid)feit unferer Hunft--pflege
tritt baber nirgend® fo fdjreienb ju Sage, als gerade hier.
SOSenn aber granfreicb auch jeßt noch, wo eS und boeb
fünf Williarben jablen mußte, nicht Bor ben uugebeuern IuSgaben
jiirüdfcbeute, um feiner fiunft alle möglichen Vorteile
fogar auf unferm Voben ju fiebern, fo tann man ficb felbft bie
Hloral baju machen, wenn man fießt, was unferc Regierungen,
bie biefe Milliarden entnehmen, für biefelbe tßun. Ober wagt
jemand 511 behaupten, baß, wenn unglüdlicßerweife mir bie Verliercnben
in bem großen Suetl gewefen, nicht gerade bie ärmlieben
2lu»gaben für Äunft baS Rllererfte gewefen wären, waS
man oon ben VubgetS in febbner Harmonie jwifeben Reichs*
unb Sanbtagen einerfeit», ben Regierungen anbererfeitS qe*
fitichen ? ' 9
SBenn aber weniger SBerfe, fo haben wir doch jebenfallS
jebnmal fo oiel Vvofefforen ber Sculptur als granfreieß. —
Sehen wir alfo troßbem lumpig aus neben ben grattflofen, fo
mag man ficß’S nur gefagt fein laffen, baß bieß SluSfeßen in leinem
»ercicbe menfd)lid)er Sßätigfeit fo febr bem Innern bei unS
entfpricht. — Sentt wenn ficb die Vrioatleute, unter denen mir
nachgerade Reiche genug jäßlen, allmälig langfam daran ge*
wohnt haben, ficb Vilber ju taufen, fo fällt ihnen bieß bei ben
Sculpturen norläufig nicht ein. SBäßrenb für bie erfteren um
ftreitig oft Summen befahlt werben, bie mit bem äßertß der*
felben faum mehr in richtigem Verhältniß fteßen, fo benft der*
telbe -Rann, ber aebttaufenb ©ulben für ein Vilb recht gerne
auSgibt, nicht daran, baß er dafür auch eine lebensgroße