II.
Das kutfdje töeidj.
l.
Einleitung. 2>ie gra^ifdjcn fünfte.
Gs ift redjt gut, wenn man bei Singen, bie einem ein
mal recht contre coeur geben, abwartet, big man fieb etwas
beruhigt bat. — So mit unferet funftiubuftrie, an ber icb
lange mit jener 2trt bon böfem ©ewiffen borüberging, bie man
immer bat, wenn man einer unangenehmen ülufgabe [ich jo
lange als möglich cntjieht, felbft wenn man bereit fiöfung über
fürs ober lang eben hoch unternehmen muf;.
GS fßmmt aber auch alles pfammen, um fie wiberwärtig
SU machen. Sunädhft bafi uns bie ©eneralbireftion, beren Sym
pathien nun einmal entfd)ieben ben granjofen pgewanbt fcheinen,
fehr auffallcnb im SHaurn gegen jene berfürjte, fo baji wir trotj
ungeheurer Slnnejbauten immer noch fo fürchterlich auf einanber
gebrängt linb, baf; faft nicht» ju orbentlicher äBirfung fömmt,
jebe Stube ber ^Betrachtung unmöglich wirb. Slber baS hätte ja
burch biefe foloffalen Slnneye, bie bem beutfchen Steich fo biel
©elb foften folleu, befeitigt werben tonnen. Siefe finb aber,
wie ich fchon mehrfach erwähnt, fo unglübtlich ausgefallen, haben
für ben tBefchauer fo unausftehliche ©igenfdjaften, bafi ber un=
geheure Dieichtbum, ber in ihnen aufgefcbiditet ift, gerabeju ber--
loren geht. 3>ch habe nie eine fo bollfommene SJtifhung bon