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Full text: Kunst und Kunstindustrie auf der Wiener Weltausstellung 1873

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äßien unb feine fiunft. 
macht. Sie ©rofjftabt bietet wie eS fdyeint 311 wenig SRupe, ju 
vielerlei ©inbrüefe unb oerfammelt ju heterogene ©lernente, als 
bafe fie fiep }u Schulen bilben tonnten wie an ber 3far unb 
Süffel, wo bie perrfepenbe gormenanfepauung fo ftar! ift, bafs 
fie fiep, wie in SBien bei ber Saulunft, in jeber eittjelnen $ro= 
bultion fühlbar 311 machen unb allem einen gemeinfamen @pa= 
rafter aufjuptägen »ermag. Sie SBiener üJlalerei ift wie bie 
SBiener felbft, wenn auch oorperrfepenb beutfep, boep allen äuperen 
©inbrüden 5u offen, 3U beftimmbar, ju oerfept mit fremben 
©lementen, als bap fie nicht nach allen [Richtungen ber Söinb= 
rofe auSeinanber flattern füllte, unb eigentlich nur in gewiffen 
Schwachen ab unb 3U gemeinfamc 3^06 geigt. 2Xudt) mit ber 
Sfulptur hat man eS bis jeijt nur nach ber beloratioen Seite 
bin ju eigentümlichen Seiftungen gebracht. Vielleicht bap fiep 
mit ber Berufung SJlafartS unb Beuerbach» wie HunbtmannS unb 
3umbufcpS, in beiben Qäcpern eine Söenbung oorbereitet, wie 
fte burep bie gülle ber Aufgaben boep fo fepr angegeigt wäre.
	        
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