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Full text: Kunst und Kunstindustrie auf der Wiener Weltausstellung 1873

VIII. 
(Englanb. 
©nglanb tragt Sorge, ftdj biebmat oorjüglicb ahS afiatifdhe 
2Jtacf)t }u präfentiren, beim eg empfangt ung, wenn mir eg 
non grantreidj ber betreten, mit ben ©rgeugniffen feiner inbi= 
(eben Scfipungcu. Qunäcbft einem groben herrlichen Steppid), 
unter ipm, ober in feinem Sdfatten finben mir bann jeneg be= 
rühmte inbifdje 3elt, in metebem einem bärtigen 3Rabjah, ber 
mit untergefdtlagenen Seinen baboeft, bie pfeife im 3Runbe 
noch immer nicht auggegangen. dlodtj immer ift audb fein bro: 
fateneg ©emanb bejaubernber alg er, fonft aber feffeln ung in 
bem belibunfeln Dtaum nur noch bie reijenben mit Elfenbein 
unb Perlmutter eingelegten Äaftcben. — 3Jene ©olb= unb Silber: 
ftoffe, bie unferem Dtabjab fo oiel SlnjicbunggEraft oerleiben, 
bilben benn audb ben ^auptreij ber übrigen teytilen 2luSftel= 
hing au» Qnbien, bie ficb inbeb im ©anjen mit bem Peicb= 
tbum ber parifer nicht meffen fann. Schön finb bann noch 
bie ©bamlg mit ©otbfäben unb jene eigentümlich fpipenartig 
aug bieten Seibenfäben geftieften meiben Sbamtg. ©ben fo bie 
gefebnipten .ftäfteben, beg bühfepen ©olbfebmuefg unb ber gitigram 
arbeiten, fo mic reich oerjicrten SBaffen nicht ju oergeffen. Ipicr 
überall ift inbep ganj im ©egenfap jur japanifeben fpftemati: 
feben Perläugnung aller Spmmetrie, bie ganje Omamentif auf 
bie emige SBieberbolung tleiner einfacher Plotioe gebaut, burd) 
bie ein ©inbrud unermeblichen Peidübumg b«'öorgebracbt mirb,
	        
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