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Full text: Kunst und Kunstindustrie auf der Wiener Weltausstellung 1873

Sie unjähligen Enneybauten beS EusftellungSraumeS, tote 
ein grofeeä Sorf für ftd? hüben, jerfaden auch bür ganj fo 
wie in IfkriS in Bier fcbarf getrennte ©rappen: bie äWifcben 
ÜDiafcbinenballe nnb ^nbuftriepataft fowie in ben §öfen beS [en 
teren aufgefübrten, unter benen bie Enneye beS beutfcben Eeicbs 
weitaus ben bebeutenbften Sßlaj? einnebmen, unb ja fd)on ge^ 
würbigt worben finb, ferner bie über beni §euftabelwaffer 
befindlichen, Bon benen bie «öälfte beute noch nidjt fertig ift, 
bann bie bauptfächlicb aus ÜBirthSbäufern alter Ert beftebenbe 
lärntenbe Golonie, welche fiel) hinter beni 3urp= s $aoil(on 
junt äöeftportal bitijiebt, unb endlich als bie weitaus interef- 
fantefte Bon allen baS ben grofsen Eaum swifchcn 3nbuftrie= unb 
ftunftpalaft, fjeuftabelwaffer bis 311 .Saiferpaoülon unb 4>oft 
auSfüllenbe orientalifcbe Viertel. Sie §ülfte biefeS Serrains 
wirb Bon einem reijenben boihftämmigen 9Bcilbct)en eingenommen, 
in beffen ©(batten fiep bie Bielen SBirtbSbüufer befdyeiben ober 
boeb behaglich Berbergen unb wo man ficber fein fann, fainn 
weniger als in irgenb einem anberen tlaffifcpen ©ebolj geplünbert 
§u werben. — SaS ift nun einmal nicht 31t oermeiben unb 
war in ißariS ganj ebenfo, nur mit bem groben Unterfcbieb, 
baff bief? moberne Dtaubrittertbum baS einige ift, Welches lyier 
Bon ben Süfuchern eine immerhin müfsige ©teuer forbert, ber 
man fid? febr leicht entjieben lann, wäbrenb in ijkriS bie §dlfte 
aller Enneye noch Gntr6e erhob, WaS bür fein einjiger thut. 
Bufammen hüben fie nnftreitig eine jicmlicb Bollftänbige 
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