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MAK

Full text : Kunst und Kunstindustrie auf der Wiener Weltausstellung 1873

Eev  SluäftetlungSplnfc  imS  feine  Sauten.

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nun  auf  beiten  Seiten  bureb  bie  meftlicbe  unb  öftlicbe  3tgrilulturballe,
  in  bev  fDlitte  burdj.  bie  mehr  foloffalen  al?  fdmnen
Inneybauten  be?  Seutfcben  Reiche?  eingenommen,  gmifeben  roetd)en
  ficb  eine  Ungabt  aller  möglichen  Heineren  ©ebäube  einge;
brdngt  bat,  beren  Scbilberung  fammt  ber  ihre?  3'nbalt?  ich
mir  auf  ihre  Sßollenbung  Berfpare,  um  an  ber  Sorberfeitc  be?
Snbuftriepalafte?  noch  einige?  nacbgubolen.  Senn  in  ber  3Dlitte
oor  ibm  ftebenb  feben  mir  noch  gmei  offigielle  ©ebäube  ficb  recht?
unb  linf?  erbeben  unb  bureb  ihre  anffallenbe  Schönheit  ben
iölict  fofort  angieben.
Sefonber?  ber  öftlid)  inmitten  grojser  fyätberpalmen  unb
anberer  eyotifeben  ©emäcbfe  böcbft  reigenb  halb  oerfteett  gelegene
Äaifetpaoillon,  ein  febr  gragiöfe?  unb  Bornebm  behaglich  au?=febenbe?
  ©ebäube.  ß?  ift  ein  nach  fjafenauer?  $b  een  unter
Seitung  feine?  ungemöbnlicb  begabten  Schüler?  ©ugig  au?geführte?
  SHeifterftücf.  2lu?  brei  bureb  ©allerien  Berbunbenen,  mit
luppelartigen  Fächern  gebeeften  ^aöillon?  beftebenb,  macht  e?
feinem  Slutor  ©ugig,  ber  auch  an  ber  2lu?fübrung  aller  anberen
bauten  febr  Bielen  Slntbeil  haben  foli,  alle  mögliche  ©bre.  Sßorn
burd)  einen  fäulenartigen  $ortifu?,  hinten  burd)  grofe  offene
Loggien  gegiert,  enthält  ba?  gum  Slbfteigquartier  be?  Äaiferpaar?
  beftimmte  cinftödige  ©ebäube  einen  großen  auf  bie  $orberterraffe
  ficb  öffnenben  ßmpfang?falon  unb  auf  beiben  Seiten
jfabinbte  gum  Slrbeiten,  für  bie  faiferin,  gum  Soilettemacben  m.,
alle?  auf?  foftbarfte  belorirt  unb  möblirt  Bon  ben  äBiener  ßunft;
tnbuftriellen  unb  ®elorateuren.  ß?  ift  ein  ©ijou,  ba?  in  feiner
tbeilmeife  gang  herrlichen,  immer  aber  echt  Eünftlerifcben  2lu?=fübrung,
  befonber?  be?  Sfflittelfalon?,  meit  über  ber  giemlicb
flunfrigen  Sapegiererarbeit  be?  feinergeit  fo  Biel  bemunberten
ÄaiferpaBillon?  ber  $arifer  2lu?ftellung  ftebt,  unb  in  unglaublieb
  furger  Seit  fo  bergeftellt,  fa  fogar  mit  einer  guten  3abl  oft
febr  bübfdber  Sedengemälbe  Bon  ^rancini  u.  a.  Berfeben,  unb
bie  gange  ßinriebtung  bem  ßaifer  Bon  ben  Setbeiligten  gum  ®e;
febenf  gemacht  mürbe.
_  §inter  bemfelbeu  feben  mir  bann  noch  ba?  in  bemfelben
otpl  aufgefübrte  ©ebäube  ber  öftreidbifeben  Sparfaffe,  gegen;
über  aber  ben  3utp  =  i)3aoiUon,  ber  an  feinem  IDlittelgebäube
noch  eine  ülegganin;ßtage,  aber  feinen  Säulenportifu?  geigt,
            
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