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MAK

Full text : Wettbewerb-Ausschreibungen der K.K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien im Jahre 1915

VII.  Jede  Wettbewerbsarbeit  hat  zu  bestehen  aus:
1.  einem  Uebersichtsplan  der  gesamten  Anlage,  einschliesslich  aller  geplanten  Zugangswege, ­
  Zufahrtsstrassen,  Treppenanlagen  und  dergleichen  im  Masstabe  1:2880  (die
vom  Verfasser  zu  machenden  Vorschläge  sind  in  den  Unterlagsplan  I  einzutragen);
2.  einem  Lageplan  des  Denkmalbaues  und  seiner  näheren  Umgebung  im  Masstabe  1:  360;
dazu  ist  der  Unterlagsplan  II  zu  benützen;
3.  den  Grundrissen  durch  die  Geschosse  des  Denkmalbaues  im  Masstabe  1  :  200;
4.  den  Aufrissen  des  Denkmalbaues  in  den  wichtigsten  Ansichten  im  Masstabe  1  :  200;
5.  einem  zur  Beurteilung  der  Raumgestaltung  geeigneten  Schnitt  durch  die  Hauptteile
der  Bauanlage  im  Masstabe  1  :  200;
6.  einem  Umriss  der  gesamten  Bauanlage  nach  einem  durch  die  Hauptteile,  insbesonders
  durch  allfällige  Treppen-  und  Terrassenanlagen  geführten  Schnitt  im
Masstabe  1  :  360  innerhalb  des  auf  dem  Unterlagsplane  II  dargesteltten  Geländeausschnittes; ­

7.  einem  Schaubild.  Zu  diesem  Zwecke  ist  die  Ansicht  der  geplanten  Ruhmeshalle  auf
dem  im  Stadtbauamte  erhältlichen  Lichtbilde  einzuzeichnen;
8.  einem  Erläuterungsbericht.
Besonders  aufmerksam  gemacht  wird  darauf,  dass  die  Aufnahme  von  Zeichnungen  im
Gelände  des  Burgstalles  derzeit  verboten  ist.
VIII.  Sollte  einer  der  in  den  eingereichten  Wettbewerbsarbeiten  gemachten  Vorschläge  als
Grundlage  für  die  endgültige  Planung  und  schliessliche  Ausführung  gewählt  werden,  so  beabsichtigt ­
  die  Gemeinde  Wien,  den  Verfasser  der  betreffenden  Arbeit  zur  künstlerischen  Mitwirkung
heranzuziehen.
Die  Abmachung  über  die  Art  und  den  Umfang  der  Mitarbeit  sowie  über  die  Entlohnung
bleiben  künftigen  Verhandlungen  Vorbehalten.

Eingereicht  wurden  36  Projekte.
Als  Preisträger  sind  hervorgegangen:  Nr.  9.  CLEMENS  HOLZMEISTER,  Architekt;  Nr.  12.
ADOLF  THOMAS,  Architekt;  Nr.  14.  GUSTAV  JAHN,  Architekt;  Nr.  18.  ANTON  QUIXTNER,
Architekt,  und  KARL  KOBLISCHEK,  Architekt;  Nr.  24.  RUDOLF  KRAUSE,  Architekt,  Z.-V.
            
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