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Tarif für Werth-Sendungen.
Bei den österreichischen Postämtern Constantinopel: Adrianopel,
Filippopel, .Sofia, Salonik, Seres, Varna, Rustschuk, Widdin, Czernawoda,
Küstendje, Tultscha und Sulina können Fahrpost-Sendungen nach allen
Richtungen aufgegeben werden.
Die bei den Postämtern: Constantinopel, Adrianopel,Filippopel, Sofia,
Solonik und Seres aufgegebenen Sendungen müssen bei der Aufgabe
frankirt werden. Die Taxe beträgt bei gemünztem Gelde 80 Piaster per
Oka, bei Werthpapieren und Banknoten, sowie bei Perlen und Edelsteinen
1% des declarirten Werthes, bei allen übrigen Sendungen 40 Piaster per
Oka und diess, wenn selbe an eines der übrigen obgenannten Postämter
gerichtet sind; wenn sie aber in das Ausland lauten, sind sie hiedurch nur
bis zur türkischen Grenze frankirt und muss die weitere Gebühr bis zum
Bestimmungsorte vom Adressaten entrichtet werden.
Die bei diesen Aemtern einlangenden Sendungen können auch nur bis
zur Grenze frankirt werden und muss das, für die auf türkischem Gebiete
durchlaufene Strecke entfallende Porto von dem Empfänger eingehoben
werden.
Die Sendungen, welche bei den Postämtern: Varna, Rustschuk, Widdin,
Czernawoda, Küstendje, Tultscha und Sulina zur Auf- oder Abgabe gelangen,
werden — wenn sie nicht an eines der übrigen obgenannten Postämter
lauten oder von einem solchen einlangen (denn dann unterliegen sie den
obangeführten Gebühren) — nach dem österreichischen Fahrpost-Tarife
taxirt, wie selber bei in Oesterreich aufgegebenen Sendungen angewendet
wird.