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Full text : Volkswirthschaftliche Studien über Constantinopel und das anliegende Gebiet: Beiträge des k. u. k. Consulates und der österreichisch-ungarischen Handelskammer in Constantinopel zur Darstellung des Welthandels und der Geschichte der Preise auf der internationalen Ausstellung in Wien 1873

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Tarif  für  Werth-Sendungen.
Bei  den  österreichischen  Postämtern  Constantinopel:  Adrianopel,
Filippopel,  .Sofia,  Salonik,  Seres,  Varna,  Rustschuk,  Widdin,  Czernawoda,
Küstendje,  Tultscha  und  Sulina  können  Fahrpost-Sendungen  nach  allen
Richtungen  aufgegeben  werden.
Die  bei  den  Postämtern:  Constantinopel,  Adrianopel,Filippopel,  Sofia,
Solonik  und  Seres  aufgegebenen  Sendungen  müssen  bei  der  Aufgabe
frankirt  werden.  Die  Taxe  beträgt  bei  gemünztem  Gelde  80  Piaster  per
Oka,  bei  Werthpapieren  und  Banknoten,  sowie  bei  Perlen  und  Edelsteinen
1%  des  declarirten  Werthes,  bei  allen  übrigen  Sendungen  40  Piaster  per
Oka  und  diess,  wenn  selbe  an  eines  der  übrigen  obgenannten  Postämter
gerichtet  sind;  wenn  sie  aber  in  das  Ausland  lauten,  sind  sie  hiedurch  nur
bis  zur  türkischen  Grenze  frankirt  und  muss  die  weitere  Gebühr  bis  zum
Bestimmungsorte  vom  Adressaten  entrichtet  werden.
Die  bei  diesen  Aemtern  einlangenden  Sendungen  können  auch  nur  bis
zur  Grenze  frankirt  werden  und  muss  das,  für  die  auf  türkischem  Gebiete
durchlaufene  Strecke  entfallende  Porto  von  dem  Empfänger  eingehoben
werden.
Die  Sendungen,  welche  bei  den  Postämtern:  Varna,  Rustschuk,  Widdin,
Czernawoda,  Küstendje,  Tultscha  und  Sulina  zur  Auf-  oder  Abgabe  gelangen, ­
  werden  —  wenn  sie  nicht  an  eines  der  übrigen  obgenannten  Postämter
lauten  oder  von  einem  solchen  einlangen  (denn  dann  unterliegen  sie  den
obangeführten  Gebühren)  —  nach  dem  österreichischen  Fahrpost-Tarife
taxirt,  wie  selber  bei  in  Oesterreich  aufgegebenen  Sendungen  angewendet
wird.
            
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