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Full text : Volkswirthschaftliche Studien über Constantinopel und das anliegende Gebiet: Beiträge des k. u. k. Consulates und der österreichisch-ungarischen Handelskammer in Constantinopel zur Darstellung des Welthandels und der Geschichte der Preise auf der internationalen Ausstellung in Wien 1873

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Geographisch-ethnographische  Uebersicht.
(Umfang  und  administrative  Eintheilung  des  Consularbezirkes,  Bevölkerung ­
  und  natürliche  Beschaffenheit  des  Landes.)
Von  c.  Sax,
k.  u.  k.  Consitl.

A.  Umfang  und  administrative  Eintheilung  des
Consularbezirkes.
Der  Amtsbezirk  des  k.  und  k.  Consulates  in  Constantinopel
ist  nicht  genau  begrenzt.  Im  engeren  Sinne  umfasst  derselbe
das  unmittelbare  Verwaltungsgebiet  des  Polizeiministeriums  der
h.  Pforte,  d.  i.  die  Südostspitze  der  europäischen  und  die  Nordwestspitze ­
  der  asiatischen  Türkei,  und  im  weiteren  Sinne  gehören
dazu  auch  die  Amtsbezirke  der  k.  und  k.  Consularämter  in
Brussa  und  in  den  Dardanellen  mit  der  Insel  Tenedos,  und
endlich  der  ganze  nordwestliche  Theil  von  Kleinasien,  welcher
zu  keinem  andern  Consulate  gehört,  ungefähr  bis  zum  Halys
(Kisil-Irmak)  und  bis  zum  alten  Lydien  hinab.  Im  Osten  grenzt
diesei  Amtsbezirk  an  jenen  von  Trapezunt,  im  Süden  an  jenen
von  Smyrna  und  im  Westen  an  jenen  von  Adrianopel.  Im  Norden
bildet  das  schwarze  Meer  die  natürliche  Grenze.
Ausser  dem  obgenannten  Polizei-Gouvernement  umfasst
also  dieser  Consulatsbezirk  das  Wilajet  (General-Gouvernement)
Chudawendgjar,  das  Wilajet  Kastamuny  und  die  Sandschaks
(Provinzialkreise)  Bigha  und  Angora,  ersteres  zum  Wilajet  der
Inseln  des  ägaischen  Meeres,  letzteres  zum  Wilajet  von  Angora
gehörig,  welches  sich  noch  weit  Uber  den  Halys  hin  nach
Südosten  erstreckt.
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