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3®/o aus Holland,
1 o/ 0 aus Griechenland,
l»/ 0 aus Nordamerika.
Was von Constantinopel nach Europa exportirt wird, ist
zum Theile rumelisches, zum grösseren Theile asiatisches und
afrikanisches Product. Egypten sendet besonders Reis, Datteln,
Gewürze und Tömbeki; Oel und Oliven kommen von den Inseln
und Küsten des ägäischen Meeres, Cocons und Seide aus Brussa,
die übrigen obengenannten Ausfuhr-Artikeln (Schafwolle, Zie
genhaar, Cocons, Häute, Opium, Krapp, Baumwolle und
Felle u. s. w.) grösstentheils aus dem Innern von Vorderasien,
das Rosenöl kommt vom südlichen Fusse des Balkans.
Die beigegebene Tabelle (S. 154) der Ausfuhr im Jahre
1871 ist die einzige vorliegende Detailangabe über die ein
zelnen Ausfuhr-Artikel und ihre Genauigkeit kann nicht verbürgt
werden.
Die Durchfuhr aus Persien nach Europa besteht besonders
in Baumwolle (wie bereits gesagt), Seide, Tömbeki, Auripig
ment, Schafwolle, Schaffellen, Teppichen und Shawls.
Wenn man auch diese aus den türkischen Pro
vinzen und aus Persien kommenden Export- Art ike ln
mit den aus Europa eingeführten Waaren zum Import
in Constantinopel rechnet, so ist dessen durch
schnittlicher Gesammtwerth wohl auf mehr als
120 Millionen Gulden zu veranschlagen.
Für die jährliche Ausfuhr Constantinopels ist
(nach Obigem) ein mittlerer Werth von wenigstens
50 Millionen Gulden an zu nehmen.
Was die anderen Häfen des Consularbezirkes betrifft, so
wurde nur in Sinope und in Tenedos der Werth des jährlichen
Ex- und Importes geschätzt, und zwar:
Sinope: Einfuhr 197.000 fl., Ausfuhr 290.000 fl.
Tenedos: „ 110.000,, „ 265.000 „
(Auskünfte über die Ausfuhr-Artikel dieser und der übrigen
Häfen des Bezirkes sind in der Handels-Topographie enthalten.)