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Die Platzpreise sind sehr verschieden. Seidene Artikel
werfen in der Regel einen höhern Nutzen ab, während sich der
selbe bei Baumwollspitzen und Nets sehr knapp berechnet.
Tuche.
Provenienz.
Die aus Constantinopel kommenden Tuche werden aus
Deutschland (Görlitz, Cottbus, Guben, Lennep, Sommerfeld,
Finsterwald und Aachen), Oesterreich (Reichenberg, Brünn,
Bielitz), England (Leeds, Huddenfield), Frankreich (Sedan,
Elboeuf), Belgien (Verviers) eingeftihrt.
Qualitäten.
Deutschland und Oesterreich liefern die mittlern Qualitäten
für den grossen Consum, erster es auch Militärtuche; England
bringt ordinäre Qualitäten, Frankreich und Belgien theils Militär
tuche, theils Tuche für den feineren Bedarf. Aus Frankreich
kommen auch hauptsächlich die faconnirten Stoffe — Nouveautes
— für Beinkleider und Westen.
Die zumeist gangbaren Qualitäten jeder Provenienz sind
unter Nr. 1 bis 16 bemustert. Nouveautes lassen sich der
Mannigfaltigkeit und Variabilität der Dessins wegen der Muster
sammlung nicht beifügen.
Muster Nr. 1 • Repräsentirt französisches Militärtuch für
Officiere, Satin Castor genannt, und wird nur in der Qu alität und
Farbe des Musters bezogen.
Der Kostenpreis dieser Waare
ist 22—23 Frcs.) 0 n ,. ,
„ . _ v per Elle von 120 Centimeter.
der Verkaufspreis 27 „ j
Erzeugungsort ist Sedan.
Die Stücke kommen in einer Länge von ca. 30 Ellen und in
der Breite von 140—-142 Centimeter, und ohne die bei vielen
Tuchen übliche Decoration — Borte — genannt.
Nr. 2, feineres Militärtuch aus Deutschland wird nur in
blau, wie das Muster, und in schwarz, wie beigefügtes Muster
Nr. 92.561 eingeführt.
Kostenpreis 19 Frcs. )
Verkaufspreis 22 „ j P " E " e '
[Constantinopel.] 14