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Transport.
Die W aarensendungen aus der Schweiz nehmen ihren Weg
hierher ausschliesslich über Marseille; die Beförderung ist rasch
und sicher. Die allwöchentlich bis zum Sonntag von Zürich
expedirten Waaren werden in geschlossenen Waggons so rasch
nach Marseille befördert, dass sie stets am darauffolgenden
Samstag mit dem an diesem Tage von Marseille abgehenden
Dampfer der Messageries Maritimes nach Constantinopel verladen
werden können. Obwol der Weg über Triest nicht theuerer
ist, so ziehen die Schweizer Fabrikanten die Verladung via
Marseille allein aus dem Grunde vor, weil sie auf der Route
Triest vielfach von Diebstählen an den Sendungen zu leiden
haben. Wenn auch nicht anzunehmen ist. dass diese Diebstähle
auf den Schiffen des österreichischen Lloyd geschehen, so beklagen
sich doch die Importeurs von Schweizer Waaren darüber,
'lass der Lloyd niemals energische Schritte gethan, um zu constatiren,
ob die Diebstähle auf der Eisenbahn bis Triest oder in
Triest selbst geschehen.
Bis zum Jahre I86t> gingen die Schweizer Waaren via
1 riest hierher, verliessen dann wegen der immer häufiger werdenden
Diebstähle diese Route, benützten dieselbe wieder während
des deutsch-französischen Krieges, wo dieselben Erfahrungen
bezüglich der Unsicherheit der über Triest reisenden Güter
gemacht wurden, und jetzt wird es wol ganz besonderer Opfer
bedürfen, um die Schweizer Absender zu veranlassen, nochmals
auf den Weg über Triest zurückzukommen.
Fracht.
Die Fracht von Zürich via Marseille bis in die Douane von
(önstantinopel beträgt je nach den verschiedenen Waarengattungen
ID/, bis 13*/ a Frcs. per 100 Kilos.
Zoll.
Bei Besprechung der verschiedenen Artikel sind bereits die
Zollsätze angegeben worden. Es ist nur als auffallend zu erwähnen,
dass der aufWcrthzoll basirte Tarif für manche Schweizer
Artikel Positionen enthält, die ganze Gruppen zusammenfassen
und bei Waaren der verschiedensten Qualitäten und
[Constantinopel.] 16