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Stoffbreite gar keinen Unterschied machen, so z. ß. bei bedruck
ten Indiennes, wo einfarbige 15/l5fädige denselben Zoll von
25 As = P. 0-45 per Aune bezahlen wie 5färbige 19/17fädige.
Sonstige Waaren aus der Schweiz, die keinen speciellen Tarif
satz haben, sind den Provenienzen aus Frankreich gleichgestellt
und werden ad valorem mit 8®/ 0 verzollt.
Spesen.
Bei Verkäufen für Rechnung der Absender werden gewöhn
lich berechnet:
l»/„ Courtage, l«/ 0 Magasinage, 2®/ 0 Verkaufscommission,.
2 bis 3®/ 0 Delcredere.
Feuer-Assecuranz kostet l«/„ bis 2y a o/„ pro anno.
Maass, Legart und Verpackung L
sind bei den einzelnen Qualitäten bereits erwähnt. Die gewöhn
lichen Zahlungen sind 3—6 Monate Ziel, woraus jedoch bei der
allgemeinen Unpünctlichkeit der Eingebomen meistens 5 bis
8 Monate werden.
Import-Fir m e n.
Die bedeutendsten Importfirmen für Schweizer Manufactur-
waaren in Constantinopel sind: Andreas Heer, J. J. Hon
egger, Jenny Kölle & Comp., Conrad Peter, Staeger,.
Henni & Comp., J. Stüssi & Comp., Trümpy & Jenny,
Gabriel Vogel, Karl Wollenschläger &Comp., J. II. Zehn-
der & Comp.
Quantität des Importes.
Der jährliche Import von Schweizer Webewaaren ist etwa
wie folgt zu schätzen:
Jasmas circa . . 3000 Kisten . 3,500.000 Francs.
Mouchoirs ... „ 500 -600 Ballen . 600.000 „
Türk, rothe Artikel „ 300 „ . 550.000 „
Buntgewebe ... „ 1.500 Kisten . 2,500.000 „
Stickereien 250.000 „
Seidenwaaren 1,000.000 „