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Full text: Volkswirthschaftliche Studien über Constantinopel und das anliegende Gebiet: Beiträge des k. u. k. Consulates und der österreichisch-ungarischen Handelskammer in Constantinopel zur Darstellung des Welthandels und der Geschichte der Preise auf der internationalen Ausstellung in Wien 1873

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Stoffbreite gar keinen Unterschied machen, so z. ß. bei bedruck 
ten Indiennes, wo einfarbige 15/l5fädige denselben Zoll von 
25 As = P. 0-45 per Aune bezahlen wie 5färbige 19/17fädige. 
Sonstige Waaren aus der Schweiz, die keinen speciellen Tarif 
satz haben, sind den Provenienzen aus Frankreich gleichgestellt 
und werden ad valorem mit 8®/ 0 verzollt. 
Spesen. 
Bei Verkäufen für Rechnung der Absender werden gewöhn 
lich berechnet: 
l»/„ Courtage, l«/ 0 Magasinage, 2®/ 0 Verkaufscommission,. 
2 bis 3®/ 0 Delcredere. 
Feuer-Assecuranz kostet l«/„ bis 2y a o/„ pro anno. 
Maass, Legart und Verpackung L 
sind bei den einzelnen Qualitäten bereits erwähnt. Die gewöhn 
lichen Zahlungen sind 3—6 Monate Ziel, woraus jedoch bei der 
allgemeinen Unpünctlichkeit der Eingebomen meistens 5 bis 
8 Monate werden. 
Import-Fir m e n. 
Die bedeutendsten Importfirmen für Schweizer Manufactur- 
waaren in Constantinopel sind: Andreas Heer, J. J. Hon 
egger, Jenny Kölle & Comp., Conrad Peter, Staeger,. 
Henni & Comp., J. Stüssi & Comp., Trümpy & Jenny, 
Gabriel Vogel, Karl Wollenschläger &Comp., J. II. Zehn- 
der & Comp. 
Quantität des Importes. 
Der jährliche Import von Schweizer Webewaaren ist etwa 
wie folgt zu schätzen: 
Jasmas circa . . 3000 Kisten . 3,500.000 Francs. 
Mouchoirs ... „ 500 -600 Ballen . 600.000 „ 
Türk, rothe Artikel „ 300 „ . 550.000 „ 
Buntgewebe ... „ 1.500 Kisten . 2,500.000 „ 
Stickereien 250.000 „ 
Seidenwaaren 1,000.000 „
	        
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