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U. Transit.
Provenienz und Bestimmmung.
Die Glaswaaren für den Transit liefert hauptsächlich Oesterreich.
Dieselben werden in Constantinopel gekauft , und gehen
via Poti oder Trapezunt nach Persien und der Bokharei oder
über Suez nach Indien.
Tafelglas aus Belgien geht ausschliesslich nach Persien.
Qualität.
Das zum Transit bestimmte Hohlglas ist meistens feiner
Qualität, mittelfeines wird nur wenig verlangt. Es sind meistens
Artikel aus emaillirtem oder Farbenglase, auch geschliffen, weiss
oder decorirt und in persischem Style geformt.
Das Tafelglas für den Transit ist vierter Qualität und wird
in Trapezunt von den Persern gekauft. Ab Constantinopel geht
nur ein sehr geringes Quantum von färbigem Tafelglase. Die
Fabrikspreise
sind die beim Import erwähnten.
Wege des Transites und Transportmittel.
Die russische Handels - Dampfschifffahrts- und Odessaer
Eisenbahn-Gesellschaft nimmt für den Transit nach Persien deu
ersten Rang ein, da dieselbe den Exporteuren viele Facilitäten
zugesteht, worunter die hauptsächlichste, dass sie die directe Beförderung
der Güter via Poti bis Tauris übernimmt und auf Verlangen
auch die Assecuranz bis dorthin besorgt. Den Verkehr
nach Trapezunt unterhalten ferner noch der österreichische Lloyd,
die Messagerie maritime und die Compagnie Marseillaise von
Marc Fraissinet pfere et fils; doch wird diese Route in geringem
Maasstabe benützt.
Von Trapezunt aus geschieht die Beförderung mittelst Caravanen
via Erzerum nach Persien.
Spesen, Fracht, Zoll, Entrepöt.
Die russische Dampfschiffahrts-Gesellschaft berechnet für
Glaswaaren von Constantinopeel nach Tauris Rubel 1-20 per
Pud. Für die Linie nach Trapezunt verlangen die übrigen Gesellschaften
je nach Uebereinkunft 10—15 Piaster per Colli von