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Schildkrot, Perlmutter und alle Nuancen und Abarten der gebeizten
Hölzer.
Preise dieser Erzeugnisse anzugeben ist äusserst schwierig,
da dieselben den grössten Schwankungen unterworfen sind, und
nach Massgabe ihrer Ausschmückung bezahlt werden; wir
müssen uns demnach begnügen, die Variationen zwischen den
niedrigsten und höchsten Preisen anzugeben.
Fenster von 6—8 Quadrat-Meter Fläche werden zwischen
1500—6000 Piaster, Thiiren von 6 — 10 Quadrat-Meter Fläche
zwischen 3000—15.000 Piaster das Stück bezahlt.
B. Möbeltischler-Arbeiten.
Der Export beschränkt sich auf den Ankauf einzelner
Gegenstände am hiesigen Platze durch Käufer aus der Provinz
für ihren Gebrauch, und der jährliche Absatz übersteigt im
Durchschnitte kaum den Betrag von 40—60.000 Piaster.
Der Import hingegen ist ein bedeuteuder und es betheiligen
sich daran Marseille, Paris, London, Hamburg, Berlin, Wien und
Triest. Der erste und der letzte Bezugsoft sind am schwächsten
vertreten, und es folgen in zunehmender Reihe Hamburg, Berlin,
London, Wien und Paris.
Es ist vor Allem diese letzte Stadt, die einen sehr regen
Import nach hier seit Jahren unterhält, was sich dadurch erklären
lässt, dass die Pariser Häuser die ersten waren, die sich
bemühten, diese Artikel hier dauernd einzuführen, zu welchem
Zwecke sie Filialen gegründet haben, welche heute noch
bestehen u. A.: Block, Percheron, Sajean u. m. Auch dadurch
erzielten die französischen Fabrikanten einen Vortheil, dass sie
im Gegensätze zu den englischen, deutschen und österreichischen,
welche mehr der Solidität, dem alten Herkommen nach huldigten,
nur leichte, dem Auge gefällige Fabrikate ausführen, wodurch
sie in die Lage versetzt wurden, die Waare bedeutend billiger
zu liefern und den Absatz ergiebig vergrössern zu können.
Hieraus ergab sich auch, dass, trotzdem Jedermann die
französische Waare als minder dauerhaft als jedes andere hier
eingeführte Fabrikat anerkannte, man ihr doch im Allgemeinen
den Vorzug gab und zwar sowol ihrer gefälligen Form als auch