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Full text: Volkswirthschaftliche Studien über Constantinopel und das anliegende Gebiet: Beiträge des k. u. k. Consulates und der österreichisch-ungarischen Handelskammer in Constantinopel zur Darstellung des Welthandels und der Geschichte der Preise auf der internationalen Ausstellung in Wien 1873

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Angabe der Fracht und sonstigen Spesen möglich, denn diese 
hängen von dem Volumen, dem Gewichte und dem declarirten 
Werthe und der Classe der Waare ab. 
Die aus England bezogenen Marine- und mathematischen 
Instrumente -werden auf den direct mit Constantinopel verkeh 
renden englischen und russischen Dampfschiffen importirt, 
erfreuen sich jedoch nicht jener sorgfältigen Verpackung, wie die 
französische Waare, welche in leichten, genau gearbeiteten und 
deutlich markirten Kisten anher gelangen. 
In dieser Beziehung glauben wir nur noch hinzufügen zu 
sollen, dass, ausser Augengläser ordinärster Art, keine Gattung 
der in Rede stehenden Waare reexportirt wird. 
Was die chirurgischen und chemischen Instrumente anbe 
langt, so haben wir trotz der Geringfügigkeit ihres Importes 
Einiges zu verzeichnen. 
Der grösste Theil der chirurgischen Instrumente wird aus 
Paris bezogen. Wien und London liefern zwar auch einen Theil, 
dieser ist jedoch von keiner Bedeutung. 
Zur Vermeidung von Missverständnissen ist übrigens anzu 
deuten, dass en gros Geschäfte am hiesigen Platze nicht bestehen, 
und die Waare nur von Detailhändlern bezogen wird. 
Die Transport - Spesen Uber Triest belaufen sich per Zoll- 
Centner auf 3</ 4 Gulden, wozu noch der 8"/ 0 Zoll zu rechnen ist. 
Von Frankreich stellt sich die Fracht etwas billiger heraus. 
Die Qualität der Waare ist den Bezugsquellen nach gut, 
nur hat für den hiesigen Platz in chirurgischen Instrumenten die 
Firma Charriere, für Zahn-Instrumente die Firma Blaux, 
beide in Paris; dagegen für Augen-Instrumente der Berliner-Platz 
den Vorzug. 
Die Preise können unter den Tausenden von Artikeln nicht 
bestimmt werden, und richten sich nach der Qualität und Aus 
stattung der Waare. 
Die hiesigen Platzpreise sind im Minus um 25°/ 0 höher als 
am Productionsorte. 
Von den hieher importirten chirurgischen Instrumenten geht 
ein kleiner Theil in’s Innere der Türkei, hat jedoch beinahe gar 
keine Bedeutung.
	        
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