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n. Theil.
Steinkohlen -Import.
Die eben dargestellten Verhältnisse erklären auch zur Genilge
die Menge der hier importirten Kohlen, welche von Jahr zu Jahr
zunimmt.
Bekanntlich wird der hiesige Bedarf nur von englischer
Kohle gedeckt, während die übrigen Staaten an diesem Handel
gar nicht Theil nehmen.
Grossbritannien liefert dem hiesigen Markte beiläufig
500.000Tonnen Steinkohlen, die Tonne zu 1015 Kilo gerechnet.
Hiervon entfallen 140.000 Tonnen auf Cardiff, 90.000 auf
Newcastle, 250.000 auf Scotch und Lancashire, welche auch-die
bedeutendsten Bezugsquellen sind.
Was die Qualität der englischen Steinkohle anbelangt, so
unterscheidet sich dieselbe nach den drei genannten Productions-
orten. Obenan steht als die vorzüglichste und gesuchteste die
Cardiffer Steinkohle, welche aus den Bergwerken von Powells,
Duffryn, Cory’s Merthyr, Aberdeene Merthyr und Ocean Merthyr
gewonnen und in Cardiff, Swansea, Newport and Portheawl ver
laden wird.
In zweiter Reihe ist die Newcastler Steinkohle zu nennen.
Die daselbst in Betrieb stehenden Bergwerke sind jene von Carr’s
Sturtley, Lambert, Dawisons, Bewers und Cowpen. Die Ver
ladung geschieht in Newcastle, Sunderland, Hartlepool und Hüll.
Den dritten Rang nimmt die Steinkohle von Scotch und
Lancashire ein, welche in Glasgow, Greenwich, Troon, Anderson
und Liverpool verladen wird.
Die Preise der Steinkohle am Exportplatze schwankten
in den letzten drei Jahren zwischen 8 und 12 Schilling perTonne,
jedoch in Folge der letzten Arbeiter-Strikes in Cardiff und des
stets zunehmenden Verbrauches dieses Brennmateriales betragen
die Preise gegenwärtig 14 bis 18 Schilling, und es ist vorauszu
sehen, dass dieselben in kürzester Zeit bis auf 2ü Schilling
steigen werden, denn die Verdopplung des Consums ist nicht zu
bezweifeln, wenn man einerseits die nach der Suezcanal-Eröff
nung neu construirten und noch im Bau begriffenen Dampfschiffe
in Betracht zieht, und man andererseits bedenkt, dass die