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Full text: Volkswirthschaftliche Studien über Constantinopel und das anliegende Gebiet: Beiträge des k. u. k. Consulates und der österreichisch-ungarischen Handelskammer in Constantinopel zur Darstellung des Welthandels und der Geschichte der Preise auf der internationalen Ausstellung in Wien 1873

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Im Jahre 1868 und 1869 ergaben sich folgende Preise: 
29 für Cardiff 
27 „ Newcastle, 
24 „ Scotch und Lancashire 
Im Jahre 1870: 27, 25, 21 sh. 
Im Jahre 1871: 30, 28, 26 s. Die Cardiffer Steinkohle 
kostet immer um 2 Schilling mehr als die Newcastler und diese 
um 3 Schilling mehr als jene von Scotch und Lancashire. 
III. Theil. 
Ligniten-Production. 
Nachdem Lignite, wie bereits Eingangs erwähnt wurde, im 
Handel mit dem Auslande nicht erscheinen, beschränken wir 
uns darauf, die Orte, wo dieselben im Handelsgebiete Constanti- 
nopels Vorkommen, in nachstehender Weise aufzuzählen: 
I. Auf der asiatischen Seite: 
1. Bei der Einmündung des Sangarius ins schwarze Meer ; 
aufgeschlossen durch den Dr. Alexia dis, der zugleich die Con- 
cession zur Schiffbarmachung dieses Flusses besitzt. 
2. Zwei Stunden südwestlich vom Dorfe Bozhane am Riva- 
Flusse; aufgeschlossen durch L. Seefelder. 
3. Am Sebandje-See (Lac. Sophori der Alten), ein mächtiges 
Kohlenflötze, das sich im ganzen alten Becken dieses Sees 
erstreckt; aufgeschlossen durch L. Seefelder. 
4. Am Fusse des Gjökdagh bei Ismid; aufgeschlossen 
durch einen Engländer im Dienste des kaiserlichen Ismider 
Arsenals. 
5. Bei Michalitsch am Fusse des Menjasdagh und des 
Tschataldagh bis zur Ebene von Supurlu sich erstreckend; auf 
geschlossen durch Halil Pascha, Exgrossmeister der Artillerie. 
6. In Adatepe zwischen Narly und Papasly im Golfe von 
Adermit; aufgeschlossen für Rechnung des kaiserlichen Münz 
amtes von L. Seefeld er. 
7. Auf der Halbinsel von Troja am Karadagh; aufgeschlos 
sen durch L. See fei der. 
II. Auf der europäischen Seite kommen Lignite vor:
	        
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