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Full text : Volkswirthschaftliche Studien über Constantinopel und das anliegende Gebiet: Beiträge des k. u. k. Consulates und der österreichisch-ungarischen Handelskammer in Constantinopel zur Darstellung des Welthandels und der Geschichte der Preise auf der internationalen Ausstellung in Wien 1873

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8.  Am  See  von  Dercos  abwechselnd  bis  Kilia  am  schwarzen ­
  Meere;  zu  Tage  brechend.
9.  Bei  Rodosto,  das  ganze  Thal  begreifend  und  bis  auf
20  Meter  Tiefe  3  Flötze  von  im  Mittel  1.20  Meter  Mächtigkeit
zeigend;  ist  auf  Grund  einer  Concession  Eigenthum  der  Herren
C.  Harris  und  der  Ingenieure  Hutschderon  und  L.  Seefelder. ­

10.  Bei  Mondofla  und  Perastasis;  zu  Tage  brechend.
11.  In  nördlicher  Richtung  von  Dedeagatsch  und  3  Stunden ­
  von  diesem  Orte  entfernt;  zu  Tage  brechend.
12.  Bei  Demotiea,  aufgeschlossen  durch  Ingenieure  der
ottomanischen  Bahnen.
13.  Auf  der  Insel  Imbros;  aufgeschlossen  durch  die  ottomanische
  Regierung.
Die  vorgenannten  Kohlenlager  befinden  sich  meistens  gar
nicht  im  Betriebe,  würden  jedoch  beinern  anfänglichen  bedeutenden ­
  Capitale  vortheilhaft  auszubeuten  sein.
IV.  Theil.
Sonstige  Bergbau-Producte.
W  as  die  übrigen  im  Constantinopeler  Bezirke  vorkommenden ­
  Mineralien  anbelangt,  so  ist  zu  bemerken,  dass  bei  dem
Umstande,  als  daselbst  eine  Verhüttung  zugleich  mangelt,  ein
Import  derselben  im  rohen  Zustande  nicht  denkbar  ist,  und  dass
die  hier  im  Bau  begriffenen  Erze  aus  demselben  Grunde  noch
meist  nach  England  exportirt  werden.  Wir  müssen  uns  daher
ebenfalls  nur  damit  begnügen,  die  betreffenden  Fundorte  mit
einigen  kurzen  Erläuterungen  anzuführen.
I.  Gyps,  krystalliniseher,  kommt  vor  am  Manjasdagh  bei
einer  Ruine  oberhalb  Supurlu  und  wurde  daselbst  durch  den
Polen  Gropler  abgebaut.
II.  Chromeisensteine  werden  1.  bei  Brussa  und  2.  bei
der  Beschika  Bey  exploitirt  und  nach  England  exportirt.
Ausserdem  kommen  solche  vor:  3.  am  Tschighri  Dagh,  östlich ­
  von  der  Insel  Tenedos  und  4.  auf  der  Halbinsel  Troja  zwischen ­
  Bunarbaschi  und  Ineh,  wo  solche  Erze  von  L.  Seefelder
  entdeckt  wurden.
            
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